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Bereits am Mittwoch reiste ich mit meinem Team nach Val di Sole. Die Strecke war im Vergleich zur WM 2008 etwas härter geworden: Ein ständiges auf und ab mit einigen ganz schön steilen Aufstiegen. Der Start erfolgte um 11:15 Uhr. Dieses Mal hatte ich jedoch weniger Glück. Immer wieder wurde ich ausgebremst und so befand mich am Ende der Startschlaufe ziemlich weit hinten. Danach begann die Aufholjagd, die mir laut einigen Zuschauern recht gut gelang. Ich versuchte so viele Plätze wie möglich wieder gut zu machen. Diese Überholmanöver kosteten mich jedoch einiges an Kraft. In der vierten und letzten Runde bekam ich das ziemlich gut zu spüren. Ich versuchte einfach mein Platz zu halten und kam so als 31. (6.U23) ins Ziel. Zwar befinde ich mich nicht ganz so weit vorne wie in Champéry, bin aber mit meinem Rennen doch zufrieden. Dieses Mal schien es mir einfach sehr schwierig, am Start nach vorne zu kommen. An mein Team: Grazie, grazie!!!


Am Start in Champéry konnte man sich keine Fehler erlauben. Nur kurz blieb man auf der Teerstrasse, bevor schon die erste Engpassage über die Brücke und darauf auch schon bald die Einfahrt in den Singletrail folgte. Ich hatte jedoch Glück und konnte mich so vom 46. Startplatz auf den 23. Rang kämpfen. Nach der Startrunde waren noch fünf Runden zu absolvieren. In der dritten Runde befand ich mich auf Platz drei der U23, meine Beine fühlten sich einfach super an. In den zwei letzten Runden hatte ich jedoch mit Krämpfen zu kämpfen. Ich versuchte viel zu trinken und hatte das Gefühl, dass es wieder besser wurde. Als ich jedoch die letzte Runde in Angriff nahm, erwischte ich in der Wechselzone meinen Bidon nicht. Das war nicht so gut. In den Aufstiegen musste ich massiv Tempo heraus nehmen, vorsichtig und gleichmässig in die Pedalen treten, um ja keinen Krampf zu bekommen. In der Mitte der Strecke wurde ich von Emily Batty überholt. Ich hatte keine Chance dran zu bleiben. Immer wieder zog sich mein Wadenmuskel auf schmerzvolle Weise zusammen. Wir, meine Beine und ich, waren danach wirklich froh, im Ziel angekommen zu sein. Leider reichte es knapp nicht aufs Podest, kurz darauf blicken lassen konnte ich mich aber doch noch: Unser Team gewann, dank dem sensationellen ersten und zweiten Platz von Nathi und Eva, die Teamwertung in diesem Weltcup. Herzliche Gratulation an euch beide! Ich freue mich total für euch und natürlich auch für mich;). Es ist so ein gutes Gefühl endlich wieder meine schnellen Beinchen zurück zu haben. Wurde auch langsam Zeit! Ein grosses Dankeschön an Lukas, Freddy und Edi!!!


Die Saison 2010 stellt mir eine ganz neue Aufgabe: zu lernen, mit Niederlagen und schlechten Resultaten zu Recht zu kommen, sich damit abzufinden schlechter zu fahren als die Saison zuvor, die Geduld nicht zu verlieren, aus Fehlern zu lernen und das Beste daraus zu machen! Nicht immer einfach, das sage ich euch.
 Ich ging mit einem gemischten Gefühl an die SM: Als Titelverteidigerin wollte ich zeigen, was ich kann und zwar nicht das, was man von mir in dieser Saison bisher gesehen hat. Andererseits hatte ich jedoch auch viel weniger Druck wie letztes Jahr. Trotzdem: Ich wollte kämpfen. Mir war klar, dass ich nicht um den Sieg kämpfen werde, sondern um die Plätze dahinter. Ich ging also an den Start und wollte einfach eins: Alles geben was ich kann. Die Startphase gelang mir wie nach Wunsch: Ich konnte als Erste in die Abfahrt fahren. Das gab mir schon Mal Sicherheit. Und so war ich in der ersten Runde noch vorne. Dass Michelle Hediger überlegen sein wird, zeigte sich jedoch schon früh. In der zweiten Runde lag ich an zweiter Position. In der Kiesgrube hatte ich einen Platten, konnte wechseln und lag dann an dritter Position. Was nicht hätte sein müssen: Danach verklemmte sich meine Kette dreimal zwischen Speiche und Kränze. Die kostbare Zeit die ich benötigte, um die Kette wieder raus zu zerren verbannte mich auf Rang vier. Immer wieder versuchte ich heran zu fahren, was mir auch beinahe gelang, aber nur beinahe. So landete ich, wie auch mein Bruder, auf dem vierten Platz. Natürlich war es schade. Es hätte mir gut getan, nach dieser nicht sehr einfache  Zeit, eine Medaille um den Hals gehängt zu bekommen. Ich bin jedoch nicht wirklich enttäuscht. Denn da war etwas, dass mich erleichtert und aufstellt: Die Form, die guten Beine scheinen endlich wieder zu mir zurück zu finden!
Ich gratuliere Michelle, Kathrin und Virginie ganz herzlich und bedanke mich bei Edi und Marco für die super Betreuung!!!


Von der diesjährigen Europameisterschaft in Israel kehrte ich zwar mit einem enttäuschenden 14. Rang, aber auch mit vielen positiven Eindrücken zurück.
Das Renne lief nicht wie erwünscht. Ich hatte einen super Start, lag an zweiter Position, verlor dann aber immer mehr. Platz um Platz fiel ich weiter nach hinten. So kann es einfach nicht weitergehen. Die Hitze machte mit nichts aus, es war die Form, die einfach nicht stimmt.
Das Hotel nahe an der Strecke, die Atmosphäre zwischen den Athleten, die Organisation alles war einfach super! Ich bedanke mich ganz herzlich bei Rolf, Beat, Thomas, Bertrick, Erwin, Björn und ganz besonders bei Thomas Peter, die uns eine unglaublich erfolgreiche und medaillenreiche  Europameisterschaft ermöglichten!
  תודה  = todA = Danke!


Nach einem nassen, eiskalten Rennen in Engelberg stand nun das Gegenteil bevor: Straubtrockne Strecke und sommerlich heisse Temperaturen! Da die EM in Israel auch nicht mehr so weit entfernt liegt, war ich froh, ein Rennen bei ähnlichen Bedingungen zu fahren. Endlich war auch mein ganzes Team wieder dabei! Ich freute mich, Eva und Nathi wieder zu sehen und genoss die professionelle Betreuung meines Teams. Nach den zwei Rennen ohne Team merkt man, wie verwöhnt wir eigentlich sind und lernt alles noch viel mehr zu schätzen. Der Start verlief nicht schlecht und so konnte ich mich nach einer Startschlaufe gleich ans Hinterrad der Weltmeisterin hängen. In und nach der ersten Runde war ich vollkommen ausser Puste. Da ging einfach fast nichts mehr. Uuu… habe ich gelitten. Als ich dann meinen Rhythmus gefunden habe, fühlte ich mich von Runde zu Runde besser. Es wären sechs Runden zu absolvieren gewesen. Ich wurde aber, mit 1:50, schon eine Runde früher erlöst. Geduld, Geduld. Das ist nun die Devise. Die Resultate sind zwar noch nicht da, werden aber hoffentlich  bald komme. Was ich positives von diesem Rennen mitnehme? --> Ich konnte mein Körper in der Hitze testen. Das ist eine gute Voraussetzung für die Europameisterschaft in Haifa. Anreisen werden wir am Sonntag, meine Rennen findet am Donnerstag statt und am Samstag reisen wir wieder zurück in die Schweiz. Ich freue mich und bin gespannt!


 Kalt war`s in Engelberg. Um 11:15 Uhr nahmen wir das um 2 Runden gekürzte Rennen in Angriff. Ich kann nur sagen, zum Glück haben sie`s gekürzt! Der erste Teil im Wald war sehr gut fahrbar, der Rückweg auf der schlammigen Wiese bis zum Ziel war jedoch sehr kräfteraubend. Dar Start lief gut und so lag ich nach dem Aufstieg an vierter Position. Auf der Wiese hatte ich jedoch viel Zeit und somit auch den Anschluss verloren. Seit meiner Rennpause habe ich Mühe, meinen Rennrhythmus zu finden. Auch in diesem Rennen versuchte ich alles zu geben. Doch dieses „alles“ ist, wenn ich an meine letztjährige Form denke, ziemlich enttäuschend. Die letzten zwei Runden waren bitter kalt. In der Abfahrt hatte ich Mühe den Lenker in den Händen zu behalten, bremsen und schalten war mit diesen Fingern kaum noch möglich. Nach 1:36 kam ich als Achte ins Ziel. Und jetzt nur noch eins: Ab unter die Dusch! Ein Grosses Dankeschön an Marco für Deine super Betreuung!


 Bisher war es mir nie gelungen am EKZ Rennen in Hittnau, das von meinem Veloclub organisiert wird, teilzunehmen. Immer war da schon ein anderes Rennen, das ich fahren sollte. Dieses Jahr passte es jedoch perfekt! Die Stecke liess in mir alte Erinnerungen erwachen. Erinnerungen an meine Zeit als Schülerin, wo wir uns am Clubrennen auf derselben Stecke beweisen mussten. Das waren noch Zeiten…:) Das Wetter spielte zwar diesen Sonntag nicht ganz mit, Zuschauer, die uns Dreckspatzen anfeuerten, gab es jedoch erstaunlich viele. Ein Start-Zielsieg, wie es mir in Hittnau gelang, das gab es seit meiner „Karriere als Schülerin“ auf meinen munzigen Velos nicht mehr. Ein schmutziges Rennen war`s, aber es machte Spass!  
Heute wurde ich aus meiner Ungewissheit erlöst: Ich darf mit an die Mountainbike Europameisterschaft in Haifa, Israel. Auch mein Bruder, Pascal hat die Qualifikation geschafft und wird mit mir am 03.07.10 nach Israel reisen. Es war lange nicht klar, ob ich die Qualifikation trotz meiner Rennpause schaffen würde. Nun bin ich definitiv dabei, freue mich und bin dankbar, dass ich diese Chance bekommen habe.


Das Rennen am letzten Sonntag in Plaffeien lief nicht sehr toll. Zwar hatte ich einen guten Start und konnte den ersten Aufstieg mit der Spitzengruppe bewältigen, konnte aber danach das Tempo nicht halten und viel zurück. Die Stecke mit ihrem langen Aufstieg gefiel mir sehr gut. Trotzdem war ich froh, dass das Rennen, angesichts des vielen Schlammes in den Abfahrten, um eine Runde gekürzt wurde. Ich versuchte den Kontakt an die Spitzengruppe nicht zu verlieren, was mir jedoch nicht gelang. Es fehlte einfach die Power. Ich versuchte meinen Rhythmus zu fahren, hatte jedoch das Gefühl, so langsam unterwegs zu sein. Es ging einfach nicht mehr. Ich glaube, es braucht noch etwas Geduld, um mein altes, vertrautes Rennfeeling wieder zu erlagen. Hoffentlich findet es bald zurück zu mir! :)


Das Rennen in Offenburg war für mich ein zweiter Start in die Saison. Nach einer langen Rennpause bin ich endlich wieder zurück auf dem Rennplatz. Die Vorbereitung lief super, die Betreuung war super (natürlich wie immer;)) und meine Beine fühlten sich viel besser an, als noch während dem Vitamin B12 Mangel. Ich hatte keinen Druck, konnte ohne Erwartungen an das Rennen gehen, alles geben und schauen was dabei raus kommt. So einfach wäre es eigentlich gewesen, aber ich war trotzdem ziemlich nervös und angespannt. Der Start war ein Desaster. Ich kam nicht in die Klickpedale hinein und verlor so Platz um Platz. Dann begann der Kampf. Die technischen Passagen, die eigentlich super zu fahren wären, waren meistens unbezwingbar. Es waren einfach zu viele Fahrerinnen im Weg. Unglaublich so was, ich dachte ich sehe nicht recht. Da sieht man, dass mir das Renngeschehen schon fast fremd wurde in dieser rennlosen Zeit. Auch an den Rennrhythmus musste ich mich erst wieder gewöhnen. Die ersten drei Runden waren okay, danach kam die Müdigkeit. Die Konzentration liess nach und die Beine wurden schwer. Schlussendlich kam ich als 63. ins Ziel (15. U23). Den Umständen entsprechend ist das Resultat ganz okay.  
Ich denke es war gut, so lange abzuwarten, um sicher zu gehen, dass der Mangel an Vitamin B12 mit Sicherheit behoben ist. Die Form, das merkte ich im Rennen, ist jedoch nicht die gleiche, wie wenn ich ungestört die bisherigen Rennen hätte fahren können. Wichtig ist mir jedoch, dass mein Problem (Vitamin B12 Mangel) gefunden wurde, behoben wurde und ich nun erneut in die Saison starten kann. Noch etwas Geduld und dann… let`s fäz! ;)


Der Grund für meine Abwesenheit an den Rennen ist ein Vitamin B12 Mangel. Wie ihr vielleicht noch mitbekommen habt, hatte ich in den ersten Rennen Mühe, Leistungen zu erbringen. Ich liess also meinen Gesundheitszustand kontrollieren und war froh, schliesslich den Grund zu kennen und aus dieser ungewissen Situation zu entweichen. Es blieb mir nichts anderes übrig, als einige Rennen auszulassen. Nun hoffe ich auf eine schnelle Besserung und einen guten Neueinstieg in die Saison 2010!


Am Sonntag 28.03.10 fand das erste Rennen der Schweizer Serie statt. Am Samstag reiste ich zusammen mit Nathi nach Buchs und besichtigte dort die Strecke. Der Regen über Nacht trug dazu bei, dass wir nur fünf, anstatt sieben Runden zu absolvieren hatten. Um 11:15 Uhr erfolgte der Start der Elite Frauen. Ich konnte am Startaufstieg gut mitmischen und befand mich in den ersten zwei Runden unter den Top10. Danach musste ich mich immer weiter nach hinten fallen lassen und beendete dieses Schlammrennen als 14te. Bei der U23 reichte es auf Platz vier.
Da ich ein schlechtes Rennen in Montichiari hinter mir hatte und mich wegen der aktuellen Erkältung nicht topfit fühlte, kam ich mit gedämpften Erwartungen an dieses Rennen. Den Umständen entsprechend lief`s garnicht mal so schlecht. Ja.. Ich bin eigentlich ganz froh darüber, was mein Körper  leisten konnte. Nun werde ich aber doch noch abklären, ob gesundheitlich alles in Ordnung ist.
Ein grosses Dankeschön an Marco! Vielen Dank für deine Betreuung!



Nach dem Rennen in Massa Marittima ging`s direkt nach Riva del Garda. Dort verbrachte ich eine Woche zusammen mit meinem Team. Da ich mich im Winter meistens auf eisigem und verschneitem Untergrund bewegt habe, konnte ich vor allem von den Biketrainings im steinigen Gelände viel profitieren. Am Freitag ging`s dann nach Montichiari, wo uns eine schlammige, anspruchsvolle Strecke erwartete. Am Renntag selbst hatten sich jedoch die Verhältnisse verbessert und der Boden war viel trockener als am Tag zuvor. Der Start, der um eine halbe Stunde verschoben wurde, war genial. Ich kam gut weg und konnte gleich bei meinen Teamkolleginnen Eva und Nathi anhängen. So fuhr ich ca. als Sechste in die technischen Passagen, eigentlich die perfekte Vorlage für ein gutes Rennen. Es waren vier Runden plus eine Startrunde(eine halbe Runde) zu absolvieren. Bald schon wurde ich von einer Fahrerin überholt und ich versuchte sogleich ihr am Hinterrad zu bleiben, jedoch ohne Erfolg. Ich fiel immer weiter nach hinten, bis einfach nichts mehr ging. Meine Beine verkrampften bei jedem Aufstieg und jedes Mal, wenn ich versuchte anzutreten, schien mein Körper “STOP” zu schreien. Bereits  nach zwei Runden war für mich das Rennen zu Ende. Es hatte keinen Sinn weiterzufahren. Aber dennoch war ich enttäuscht, das Rennen aufgeben zu müssen. Die Gründe für diesen sehr, sehr schlechten Tag sind mir noch nicht klar. Sicher ist jedoch, dass ich, sobald ich die Ursache gefunden habe, versuchen werde dieses Rennen abzuhacken und nach vorne zu schauen.


Das erste Rennen der Saison ist schon passé. Am Samstag um 4:00 Uhr morgens nahmen mein Bruder, seine Freundin und ich die siebenstündige Reise in Angriff. In  Massa Marittima angekommen ging es dann nach dem Mittagessen gleich auf die Strecke. Die gefällt mir ganz gut. Sie hat zwar einige Raffinessen, aber ich habe es mir viel anspruchsvoller vorgestellt. Währendem meine zwei Teamkolleginnen am Shortrace abräumten, ging’s für mich so schnell wie möglich zurück ins Hotel, denn es war eisig kalt. Am folgenden Tag war es dann so weit. Das erste Rennen der Saison 2010 stand vor der Tür. Um 10:05 Uhr erfolgte der Start der Elite Frauen. Da ich am Start von anderen Fahrerinnen behindert wurde, war ich da schon recht weit hinten. Auch in den schmalen Singletrails gab es in der ersten von vier Runden öfters Stau. Wenn eine absteigen musste, so liefen am Schluss alle, die dahinter folgten. Die Strecke ist im Rennen ganz anders zu fahren als im Training. Ich konnte die Runden nicht fehlerfrei bewältigen und stürzte sogar einmal. Die letzten zwei Runden spürte ich, wie meine Kräfte etwas nachliessen und musste so, Judith Pollinger, die Siegerin der U23-Kategorie ziehen lassen. Nach 1:33 h kam ich als 11. der Elite und 2. der U23-Kategorie ins Ziel.

Mit diesem Ergebnis bin ich ganz zufrieden. Das erste Rennen ist immer hart. Ich hoffe, dass sich mein Körper schnell wieder an diese Belastung gewöhnt und ich mich in den  Rennen noch ein bisschen mehr quälen kann. Eva und Nathi gaben beide voll Gas und belegten gleich Platz eins und zwei. Congratulazioni! !!

Das zweite Rennen findet bereits nächsten Samstag, 13.03.10 in Montichiari statt. Bis dahin werde ich mit meinem Team am Lago di Garda sein und dort einige Trainings absolvieren.



Raus aus dem Schnee, rein in die Wärme! Hier in Gran Canaria herrschen herrlich warme Temperaturen! Die erste Ausfahrt, gleich nach meiner Ankunft  in Playa d`Inglés brachte mich richtig zum auftauen! Zuhause herrschten noch Minustemperaturen, hier machte ich mich mit kurzen Hosen und Trikot auf, meine von der Reise müden Beine noch etwas zu bewegen. Nach der vergangenen Regenzeit, lebt hier alles auf! Dieses Jahr ist die Insel viel grüner und überall riecht es herrlich nach Blumen! Schöööön! Endlich Sonne und Wärme! Auch das Morgenjogging findet  nicht mehr im Schnee, sondern am Strand statt. Hier werde ich mit meinem Team noch zwei Wochen verbringen und einige Trainings absolvieren können. 

Ich schicke euch wärmende Grüsse nach Hause in die Schweiz! Hoffentlich kommt auch da bald der Frühling!

Die zweite Woche war nicht mehr ganz so hervorragend wie die erste. Oft war es bewölkt, teilweise Regen und viel Wind. An einem Tag windete es so stark, dass es mich, man glaubt es kaum, von meinem Rad geweht hat. Wäre es mir nicht gelungen, den Fuss rechtzeitig auf den Boden zu bringen, hätte mich die Eva aus dem Strassengraben ziehen müssen. :) Doch nach unserem anschliessenden Lachanfall war schon alles wieder vergessen. Ich weiss schon Petrus, du hast es bestimmt nicht böse gemeint, oder?! ;) Schön warm blieb es jedoch die ganze Zeit und so konnte uns  nichts von unseren Trainings abhalten…fast nicht! Am Donnerstag nach dem Training hatte ich mit einer Magendarmgrippe zu kämpfen. Zum Glück war da noch Eva, die mich gepflegt hat! :) Vielen Dank Eva! In den letzten zwei Trainings war ich dann etwas geschwächt, den Umständen entsprechend rollte es aber ganz gut!

Nun bin ich auch schon wieder in der Schweiz angekommen. Der Schnee ist zwar noch nicht weg, aber ein bisschen wärmer ist`s auf jeden Fall schon geworden. Die zwei Wochen an der Wärme konnte ich super nutzen, um qualitativ gute Trainings zu absolvieren. Ich konnte sehr viel profitieren und hatte viel Spass mit Eva, Nathi und Edi. Ein grosses Dankeschön an mein Team!

Die Saison 2010 ist nun aus seinem Winterschlaf erwacht! Nur noch zwei Wochen und schon geht`s weiter mit dem ersten Rennen und einem weiteren Trainingslager am Gardasee.






Ulala… schon ist die Saison 2009 passé! Meine Güte, ging das schnell…
Zu Beginn möchte ich mich bedanken! Un grande grazie an mein super super super… Team ! Was ihr für uns leistet ist einfach unglaublich! Anfangs Jahr dachte ich: « Wow… Eva und Nathi sind ja voll verwöhnte Mädels! »… nun geht es mir gleich! ;) Ich konnte dieses Jahr viel von meinen Teamkolleginnen profitieren. Ohne die geniale Unterstützung von meinem Team, hätte ich es nie so weit gebracht! Forza Colnago!!! Grazie a tutti!!! Ein grosses Dankeschön auch an alle, die mir nahe stehen und mich in irgendeiner Weise unterstützten!
Voilà, nun zu Schladming! Das letzte und beste Welt Cup Rennen der Saison 2009 fand letztes Wochenende statt. Nach der Teampräsentation im Südtirol, reisten wir am Donnerstag gleich weiter nach Österreich. Noch ein letztes Mal auf die Strecke, eine letzte Massage, die Startvorbereitung und dann…. Am Samstag um 11:15 Uhr schickte uns der Startpfiff ins Rennen. Es waren vier Runden zu absolvieren. Der Start gelang mir leider sehr schlecht und so konnte ich erst im Aufstieg einige Plätze gut machen. Die erste Hälfte lief ganz gut, doch dann verliessen mich allmählich meine Kräfte. Nach 1:30 h erreichte ich bei der Elite den 22. Rang, 4. Rang bei der U23-Kategorie. „Good job, buddy! Good job!“ :)… Doch, doch das war nicht schlecht! Wenn ich überlege, was ich anfangs Jahr für Ziele hatte (Erfahrungen sammeln und mal schauen wie`s läuft), muss ich sagen: Niente male! Die Erwartungen an mich selbst sind während der Saison immer mehr gestiegen. Anfangs Saison hätte ich es nicht für möglich gehalten, bereits im ersten U23-Jahr auf den vierten Platz zu fahren! Das motiviert mich sehr! Doch jetzt bin ich müde! Mein Körper nimmt es relaxed und mein Kopf wartet noch auf die Ferien. Doch auch die kommen schon bald! ;)



Nach einem guten Rennen in Champéry, geht es schon bald weiter an den World Cup Final in Schladming (AUT).  Die Strecke in Champéry enthält einige technische Passagen, sowie einen schönen Aufstieg. Dank guter Streckenbesichtigung mit meinem Teamchef und Eva, fühlte ich mich recht wohl auf dieser Strecke. Am Sonntag um 11:45 Uhr ging`s los! Im langen Startaufstieg konnte ich zwar ca. in die  Top 20 vorfahren, wurde jedoch dann voll eingeklemmt. Der Stau vor der darauf folgenden Abfahrt liess nichts anderes übrig, als zu laufen. Nach der Abfahrt passierte man zum ersten Mal das Ziel. Noch fünf Runden waren zu absolvieren. Nun galt es, Plätze gut zu machen. Bis zur dritte Runde war ich die Dritte U23-Fahrerin, wurde dann jedoch von Hanna Klein eingeholt. Im steilen Aufstieg der letzten Runde befand ich mich noch auf Platz 19. In der letzten Abfahrt riss es mir jedoch den vorderen Mantel auf. Nun galt es mit plattem Vorderrad bis ins Ziel zu fahren…ziemlich kriminell. Schlussendlich schaffte ich es auf den 23. Rang bei der Elite (5.Rang U23).

Das ist mein bisher bestes Welt Cup Resultat der Saison und ich bin sehr zufrieden damit! 

 



Zurück aus dem Land der Kängurus! Die zwei Wochen an der MTB Weltmeisterschaft in Canberra vergingen wie im nu! Als wir am Mittwoch, 29.08.09 nach einer anstrengenden 24h Reise ankamen, war ich ziemlich erschöpft. Müde liessen wir uns in die Betten des Fünfstern Hotels „Crown Plaza„ fallen. Die Streckenbesichtigung am folgenden Tag war ein leichter Schock für mich. Ich fühlte mich wie beim Radquer, da ich das meiste des „Felsen-Singeltrails“  zu Fuss absolvierte. Zum Glück kam unser Team Chef noch rechtzeitig, um mit mir an diesen Problemstellen zu arbeiten. Vor dem Rennen fühlte ich mich auf der Strecke um einiges sicherer als zu Beginn. Trotzdem wusste ich, dass mir diese Strecke keine Vorteile bringt: mir fehlten die Aufsteige. But now it`s time to race! Am 2.9.09 um 14:00 (Schweiz:  6:00) schickte ein Pfiff die U23 Frauen auf die Strecke. Zu Beginn auf der Kiesstrasse war ich mitten im Feld, eingeklemmt und unfähig zu überholen. Als sich jedoch eine Möglichkeit ergab, kämpfte ich mich nach vorne und fuhr als Fünfte in den Singletrail. Als zwei Fahrerinnen vor mir zusammen crashten und regelrecht aus der Strecke heraus purzelten (amüsanter Anblick), befand ich mich an dritter Stelle. Ein super Start! Ich hielt diesen Platz bis zur Abfahrt wo ich von einigen Fahrerinnen eingeholt wurde. Ein Problem dieser Strecke war das Überholen. In der zweiten Runde wurde ich so im Singeltrailaufstieg völlig gebremst und verlor den Anschluss zur Spitzengruppe. Nach vier Runden und 1:30 h fuhr ich als achte über die Ziellinie. Mit diesem Resultat bin ich überaus zufrieden. Auf dieser Strecke wagte ich es nicht, auf ein so gutes Resultat zu hoffen. Ausserdem bereitete ich mich in diesem ersten Jahr in der U23-Kategorie nicht speziell auf die WM vor. Alles in allem war das ein „Good job buddy! Good on you!”, wie man in Australien sagen würde.

Es war eine erlebnisreiche Zeit im kalten Canberra. Ein grosses Dankeschön an unseren Delegationsleiter Alex für die super Organisation, an Edi und Rolf für die Betreuung, an Bertrick und Thomas für die Massagen und das Verpflegen, an Erwin und Leo, die unsere Räder noch um 00:00 Uhr auf unser Zimmer brachten (Hotel Room Servic ;)) und an Gery, der dafür sorgte, dass alle gesund bleiben. An alle Fahrer: Congatulation! Vor allem an unsere 7 Medaillengewinner!!



Wie schon letztes Jahr war es auch dieses Mal wieder ein spezielles Erlebnis. Ein Rennen in der Nacht: die meisten Stellen waren beleuchtet, teilweise fuhr man auch in totaler Dunkelheit…mal was anderes! Es war toll! Auch meine Beine fühlten sich super an! Am Startaufsteig kämpfte ich mich bis ans Hinterrad meiner Teamkollegin Eva Lechner. Die erste Runde nahm ich mit Eva und Nathi in Angriff. Bald bemerkte ich jedoch, dass mein Hinterrad Luft verlor. Ich musste anhalten um Schaum rein zu lassen. Später konnte ich das Rad dann wechseln. Die verlorenen Plätze galt es nun wieder auf zu holen. Die Aufholjagd verlief jedoch nicht ganz reibungslos. Ich stürzte und ich hatte danach Mühe, meine Kräfte wieder zusammen zu bringen. Schon im letzten Rennen war ich gestürzt…nun reicht`s aber!!! ;) Schliesslich erreichte ich noch den 6. Patz. Eva holte sich, wie schon üblich den Sieg und Nathi wurde Zweite! Brava, brava!!! :)!!!  Das Pech wollte wohl auch in diesem Rennen nicht die Finger von mir lassen. Tja… aber jetzt ist Schluss damit! Morgen folgt das letzte Rennen vor der WM! Und dann geht`s auf nach Australien!!!



Ich freute mich, endlich wieder einmal mein Team zu sehen:)! Aber nun zum  Renne. Bei der Startaufstellung konnte ich mich gleich neben meiner Teamkollegin Nathalie Schneitter einreihen. Das war ein tolles Gefühl, bei der Elite in der ersten Reihe zu stehen. Der Start verlief sehr gut und so konnte ich in der Spitzengruppe die erste Runde in Angriff nehmen. Ich merkte jedoch, dass ich dieses Tempo niemals über fünf Runden halten konnte und musste abreissen lassen. Bald wurde ich von Nina Wrobel und Barbara Benkò überholt. In der zweitletzten Runde stürzte ich in der Abfahrt. Da ich auf Brust und Kopf viel, nahm es mir im ersten Moment den Atem. Danach ging gar nichts mehr! Ich hatte Mühe richtig zu atmen, die Kraft hatte sich vom Acker gemacht…im Schneckentempo fuhr ich noch bis ins Ziel. Ja, ich war froh war das Rennen zu Ende. Ich landete auf dem 13. Platz.

Meine Teamkolleginnen erreichten die super Plätze 3 (Eva Lechner) und 4 (Nathalie Schneitter). Für uns Meyerlis schien es kein guter Tag zu sein: Mein Bruder musste wegen gerissener Kette das Rennen aufgeben. Für mein Team scheint es jedoch keine schlechte Tage zu geben! Immer fleissig und alles perfekt! Vielen Dank Edi und Marco für die Betreuung + bis bald am Nightrace in Schlanders!



Unglaublich aber wahr-->   5. Rang an der Europameisterschaft in Holland!!!

Am Mittwoch flogen wir nach Amsterdam, wo uns die Swiss Cycling Delegation empfing und sogleich in unser Hotel in Zoetermeer chauffierte. Die Strecke, die wir nachmittags besichtigten, ähnelte einem Radquer Rennen. Die Aufstiege und Abfahrten waren jeweils sehr kurz. Ich konnte nicht sagen, ob ich auf einer solchen Strecke schnell sein konnte. Am Samstag um 11:00 Uhr sollte sich dies jedoch herausstellen. Die Vorbereitungen verliefen  ohne Probleme und beim Einfahren fühlten sich meine Beine gut an. Obwohl ich mir für die erste U23-Saison keinen grossen Druck machten wollte, machte sich so langsam die Nervosität spürbar. Endlich war es so weit. Mein Start war nicht gerade hervorragend, doch es gelang mir trotzdem ziemlich weit nach vorne zu kommen. Da ich die ersten zwei Runden ziemlich schnell anging, musste ich später etwas einbüssen und wurde von meiner ungarischen Freundin Barbara Benkò eingeholt. Ihr Tempo war einfach perfekt für mich! Ich war immer an ihrem Hinterrad, zuerst mit etwas Mühe, doch dann kam ich wieder in meinen Rhythmus. In der letzten Runde holten wir sogar noch drei Fahrerinnen ein. Wir waren nun zu viert und ich wurde etwas nervös. Ich wusste, dass ich die Baumstämme als erste passieren musste, also attackierte ich. Danach gab ich einfach alles was ich noch konnte. Voll Gas! Ich hoffte, dass Barbara mitkommen würde, was aber leider nicht der Fall war. Ich war mir nicht sicher, ob ich es schaffen konnte die Gruppe zu distanzieren. Es zu versuchen hat sich jedoch gelohnt! Jiiiiiyhaaaaaaa! In meinem allerersten Jahr als U23-Fahrerin schaffte ich es auf den 5.Platz! Ulala hab ich mich riesig gefreut!:) Top 15 wäre schon super gewesen! Ich hatte jedoch auch ein schlechtes Gewissen Barbara gegenüber! Sie ist eine sehr gute Freundin und ich habe einfach von ihr profitiert und dann weg…Entschuldigung liebe Barbi! Aber weisst du was? Wir waren doch spitze wir zwei jungen Küken! :) Das ist schon krass so eine Leistung!  Ich möchte mich noch recht herzlich bei allen Helfern von Swiss Cycling bedanken! Die Betreuung war super! Danken möchte ich aber auch meinem Teamchef! Es war beruhigend zu wissen, dass er dabei war. Vielen Dank auch ans SKS-Team! Das T-Shirt ist so cool! Und noch ein Dankeschön an alle CH-Fans die sich die Seele vom Leib schrien um uns anzufeuern!

Es war eine tolle Zeit! Ich konnte sogar mein eingerostetes Französisch, Italienisch und Englisch etwas auffrischen, was mir total Spass machte. Wow, die Schweizer waren so erfolgreich an dieser Europameisterschaft, es ist kaum zu fassen! Attention Canberra! We are comming! ;)



Ein erfolgreicher Sonntag voll Emotionen ist nun Geschichte. Mein Bruder und ich gaben voll Gas!

An der Schweizermeisterschaft in Chur hätte es kaum besser laufen können. Oooo ja, ich war nervös! In diesem ersten Jahr bei der U23-Katergorie habe ich mich an die internationalen Rennen gewöhnt. Öfters wie bei den Juniorinnen konnte ich an Weltcups teilnehmen. Mein Ziel war es Erfahrungen zu sammeln, der Druck war nicht allzu hoch. Die Erwartungen an mich selbst stiegen jedoch an diesem Wochenende. Nach langer Zeit wieder stand ich neben meinen „Swiss-Ladies“, ohne Elite und ohne internationale Konkurrenz. Nochmals durchatmen und dann ging`s los! Der Start erfolgte um 11:30 Uhr. Zu Beginn auf der Fläche hielt ich mich noch zurück, wollte aber dann im Aufstieg etwas Tempo machen. Zu meinem grossen Erstaunen merkte ich, dass meine Konkurrentinnen sichtlich Mühe hatten, an meinem Hinterrad zu bleiben. Schlussendlich konnte ich ohne Problem als Erste in die Abfahrt und überquerte die Ziellinie bereits mit einem Abstand von 42 Sekunden. Ich fuhr mein Tempo weiter. Nach 1:27 h war es so weit! Noch ein kleines Stück bis zur Ziellinie und dann…ist das denn zu fassen!? Ich bin Schweizermeisterin der U23 Kategorie! Uii wie schön! Mit einem Abstand von 2:17min holte sich Kathrin Stirnemann Silber und Virginie Pointet fuhr auf den 3. Platz. Ich freute mich riesig über diesen Erfolg! Meine Nervosität war jedoch noch nicht verschwunden. Nun war mein Bruder an der Reihe. Pascal vervollständigte unseren Erfolg mit der Bronzemedaille bei den U23 Herren! Fratello, bin soo stolz uf dich!!
Leider lief es bei meiner Teamkolleginn Nathalie Schneitter nicht wie gewollt. Sie hat uns schon mit so vielen Erfolgen erfreut. Ganz klar, dass sie uns blad wieder zeigen wird, wie die Sache läuft. Ich würde meinen, nach einer kurzen Unterbrechung geht`s weiter mit der spannenden Folge „Die Erfolgsgeschichte von Nathalie Schneitter“ :)! Wie immer, aber dieses Mal ganz besonders --> Mein liebes Team, vielen Dank an Euch alle! Es war ein super Erlebnis… und das nächste folgt sogleich! Am kommenden Samstag heisst es, Daumen drücken für die Geschwister Meyer an der Europameisterschaft in Zoetermeer, NED! 

 



Nach einem eher enttäuschenden Rennen in Winterthur, wo ich wegen einer Platte aufgeben musste, lief es in Engelberg umso besser!
Bereits am Samstag bei der Streckenbesichtigung merkte ich, dass der Aufstieg ein Vorteil für mich sein könnte. Die Abfahrt war mir noch etwas zu schlammig. Doch Petrus meinte es gut mit uns und liess den kommenden Tag  mit Sonne und Wärme erstrahlen. Ich freute mich auf das Rennen, spürte jedoch auch eine Anspannung. Ich wollte endlich wissen, ob meine Beine nach einiger Zeit ohne Rennen noch zu gebrauchen sind. In der ersten Runde konnte ich am Aufstieg als einzige mit meiner Teamkollegin Nathalie Schneitter und Kathrin Leumann mithalten. Doch bereits in der zweiten Runde merkte ich, dass ich dieses Tempo unmöglich ganze acht Runden durchhalten konnte und musste abreissen lassen. In der siebten Runde musste ich noch einen Stopp in der Wechselzone einlegen, da der Hinterreifen Luft verloren hatte. Nach 1:47h kam ich als Drittplazierte bei der Elite und Erste bei den U23 ins Ziel. Natürlich darf man nicht vergessen, dass an diesem Rennen sehr viele starke Fahrerinnen fehlten. Trotzdem freute ich mich riesig über meinen ersten Podestplatz bei der Elite. Juhuii! :) Nach einem intensiven Trainingsblock freuen sich meine Beine auf etwas Erholung, damit sie am Sonntag wieder voll Gas geben können! ;)
Ein grosses Dankeschön an Marco und Lucky für die super Betreuung! Was würde ich bloss ohne euch machen!?! :)



Auf Madrid freute ich mich ganz besonders.  Als wir am Freitag anreisten, war das Wetter erste Sahne: 31°C, blauer Himmel und Sonne pur! Auch die Strecke gefällt mir sehr gut. Bis auf meine Gesundheit war alles perfekt. Ich hatte schon auf dem Hinflug starke Halsschmerzen. Samstag und Sonntag war ich dann richtig erkältet. Vor dem Start fühlte ich mich nicht wohl, meine Beine waren leer. Um 10:00 Uhr durfte ich dieses Mal schon als 42.ste starten! Olé! ;) Zu Beginn kam ich jedoch nicht gut weg. Erst mit der Zeit fand ich mich im Renngeschehen zurecht. Anders wie bei den letzten zwei Welt Cups hatte ich zum Schluss keinen Einbruch, worüber ich mich echt freue. Ich konnte nochmals voll Gas geben und erreichte schlussendlich den 33. Rang bei der Elite / den 7. Rang bei den U23. Die Erkältung spürte ich zum Glück nicht gross während dem Rennen, was mich doch zufrieden stimmte. Wenn mir doch bloss die blöden Starts etwas besser gelingen könnten. Zwar waren bei diesem Welt Cup viel weniger am Start als sonst, aber ich konnte mich trotzdem nicht genügend weit nach vorne kämpfen. Aber „jänu“, das werde ich auch noch lernen. ;)
Nun werde ich dafür sorgen, dass ich ganz gesund werde und freue mich schon aufs nächste Rennen.

Hee… und unsere Betreuer hattens ja wieder mal drauf! Ihr seid super! Vielen, vielen Dank an Euch alle!!!! Muchas gracias! 

 



Zu Beginn möchte ich einige Worte an Melanie Bucher widmen.
Sie kam vor kurzem bei einem tragischen Verkehrsumfall ums Leben. Es tut mir von ganzem Herzen leid! Sie wurde viel zu früh aus ihrem jungen Leben gerissen. Du fehlst uns sehr! 

 

 Zusammen mit meiner Mutter fuhr ich am Samstag nach Solothurn, wo ich dann gleich mit meinem Team die Strecke besichtigte. Ich fühlte mich gut und freute mich auf das Rennen. Am Start gelang es mir nicht nach vorne zu kommen und so musste ich auf der ganzen Fläche um den Anschluss an der Spitzengruppe kämpfen.  In den ersten drei Runden ging gar nichts! Meine Beine waren kraftlos und nach der kurzen Laufpassage hatte ich fast Krämpfe. Es war grauenvoll..und das schon bei Rennbeginn!? Doch zum Glück liefen mir die letzten 4, von insgesamt 7 Runden,  einiges besser. Ich kam als 10. bei der Elite und dritte der U23-Kategorie ins Ziel. Der schmerzhafte Beginn brachte mich jedoch schon zum nachdenken. Wahrscheinlich ist es die Müdigkeit, die sich nach den zwei Weltcups nun zeigt. Darum versuche ich mich jetzt etwas zu erholen und freue mich schon auf Madrid. (Soprattutto sono contenta che posso spendere domenica insieme con Erminio!!! J   hihihi) Meine Teamkolleginnen gaben voll Gas. Nathi kletterte aufs oberste Treppchen und Eva platzierte sich nur ein Podest tiefer. Leider lief es auch meinem Bruder nicht wie gewünscht. Er musste mit seinem stark geprellten Bein das Rennen in Saalhausen aufgeben. Ein grosses Dankeschön an mein Team! Die Betreuung war wie immer super!



Der zweite Welt Cup in Houffalize lief schon deutlich besser. Zwar startete ich wieder in der zweithintersten Reihe, konnte mich jedoch am steilen Startaufstieg weit nach vorne arbeiten. Ich war überrascht, als ich mich plötzlich in den top 25 befand. Das Rennen lief gut, nur konnte ich während den drei Runden mein Tempo nicht ganz halten und büsste so einige Plätze ein. Ich überquerte als 35ste die Ziellinie und landete  in der U23-Kategorie auf dem 8. Platz. Mit diesem Resultat waren alle sehr zufrieden und ich freute mich natürlich darüber. Von mir aus, darf es ruhig so weiter gehen;)!
Am kommenden Samstag werde ich in Solothurn starten. Ich bin gespannt auf die neue Strecke und freue mich auf eine (zur Abwechslung) kurzen Anreise und einen freien Sonntag! :)




Von Donnerstag bis Sonntag war ich mit meinem Team in Offenburg, Deutschland. Dort fand der erste World Cup der Saison statt. Am Sonntag um 10:45 Uhr war es dann so weit. Es ist immer wieder ein tolles Erlebnis in Offenburg zu starten: eine richtige „Bike-Strecke“, jede Menge Zuschauer, einfach eine super Organisation. Am Start stand ich mit der Nummer 94 ziemlich weit hinten. In der Startrunde wurde ich von einem Massensturz behindert und musste so den Aufstieg zu Fuss bewältigen. Dann begann die Aufholjagd. Es gelang mir bis auf den 45. Platz zu fahren, doch dann stürzte eine Fahrerin vor mir. Ich konnte nicht rechtzeitig bremsten, fuhr in ihr Bike und verlor so wieder einige Plätze. Nach 2:04h kam ich als 50ste ins Ziel. Ich bin mit diesem Resultat zufrieden. Zu Beginn machte mir die Länge des Rennens (6 Runden à 6km) etwas Bedenken.  Doch schlussendlich liefs gar nicht mal so schlecht:)!  Die Betreuung meines Teams war wieder einmal genial! Dankeschön!
Diese Woche durfte ich zusammen mit einem Gast verbringen. Meine Teamkollegin Eva Lechner verbrachte die paar Tage bis zum zweiten World Cup bei mir zu Hause. Heute, Donnerstag geht’s wieder weiter nach Houffalize, wo am Sonntag das nächste Rennen auf uns wartet. Drückt uns bitte die Daumen! ;)



Am Samstag reiste ich zusammen mit meinem Freund ins Tessin. Zum ersten Mal bestritt ich ein Rennen am neuen Racer Bikes Cup und zwar in Tesserete. Ich fühlte mich gut und freute mich auf ein Wiedersehen mit allen Bikekollegen. Die Zeit reichte bloss für eine Besichtigungsrunde auf der 7 km langen Strecke. Es führte durch einen schönen Wald. Fast die ganze Strecke bestand aus Singletrail. Nicht so mein Ding. Mir fehlte einen längeren Aufstieg. Doch als Vorbereitungsrennen für Offenburg war es tiptop. Der Start gelang mit nicht so gut, da ich beim Versuch zu überholen mit meiner eigenen Teamkollegin Evelyn Staffler mit dem Lenker zusammenstiess. Die erste Runde fühlte ich mich gut und voller Energie, die jedoch mit jeder  weiteren Runde zu verschwinden schien. Zu Beginn fuhr ich mit Kathrin Stirnemann und Maria Osl. Was ich im Aufstieg herausholen konnte, verlor ich in der Abfahrt wieder. In der letzten Runde kam dann der Einbruch und so büsste ich noch zwei weitere Plätze ein.  Nach 1:41h kam ich als 8. bei der Elite und 2. der U23-Kategorie ins Ziel. Die erste U23 Fahrerin war Mani Caroline aus Frankreich, Kathrin Stirnemann, die vor mir lag, musste leider wegen einem Defekt das Rennen beenden. Ich bin mit diesem Resultat zufrieden, vor allem wenn man bedenkt, dass mir diese Strecke überhaupt nicht lag. Zum Glück hat es auch für einen Startplatz am Weltcup in Offenburg, DE gereicht. Dort werde ich mit meinem Team hinreisen, aber im Rennen mit dem Natitriko unterwegs sein. Drückt mir bitte fest die Daumen! Das wird ein langes und hartes Rennen werden. Ein grosses Dankeschön a min Schatz und an Erminio und Christiano Bolgiani für die super Betreuung!



Die letzte Woche verbrachte ich mit meinem Team im schönen Südtirol. Zu meinem 19. Geburtstag beschenkte ich mich dann selbst mit einem erfreulichen 2. Rang in der U23-Kategorie ;)!
Von meinen Teamkolleginnen konnte ich in dieser Woche sehr viel profitieren. Durch einige Techniktrainings gewann ich wieder an Sicherheit auf dem Bike. Mein Sturz bei der Streckenbesichtigung nahm mir jedoch wieder den Mut. Die Strecke in Nals beginnt mit einem harten  aber schönen Aufstieg und beinhaltet drei knifflige Stellen in der Abfahrt. Es brauchte für mich schon etwas Überwindung, doch ich fühlte mich schnell recht sicher. Trotz dieser Sicherheit stürzte ich zuerst auf mein Knie und dann kopfvoran in einen Stein. Mit einer blutenden Nase ging`s dann zum Arzt. Halb so schlimm! Bis auf das Detail, dass danach alle Leute etwas schräg auf meine bepflasterte Nase guckten, war alles in Ordnung ;)!
Es hat mich jedoch schon etwas verunsichert. Für das Short Race am Samstag fand ich zuerst keine Motivation. Schlussendlich hat`s mir aber total Spass gemacht! So, nun stand mein zweites Rennen der Saison bevor. In den vorangehenden Trainings fühlte ich mich nicht besonders gut, darum auch die Einstellung „mal schauen wie`s läuft“. Am Start kam ich erstaunlich gut weg. Dann fuhr ich einfach mein Tempo. Dieses Rennen war nicht mehr so lange wie letztes Mal und so war auch mein Einbruch nicht mehr so extrem. Ich landete auf dem 5. Platz der Elite-Kategorie und wurde Zweite bei den U23 Fahrerinnen. Viel besser als erwartet :)! Meine Teamkolleginnen: Eva siegte vor Nathi bei der Elite und Evelyn wurde trotz Platte 7.! Mit mir auf dem U23-Podest stand Siegerin Tanja Zakelj und Drittplatzierte Judith Pollinger.
Ein grosses Dankeschön an mein Team! (Cara Eva, grazie per la torta! Era « miam miam » :) hihihi !)



Meine Saison startete letztes Wochenende mit dem Italiencup in Montichiari. Da ich diesen Winter oft krank war und seit Oktober 08 nie mehr auf einem Bike gesessen bin, waren meine Erwartungen ziemlich bescheiden. Am Freitagmorgen reiste ich mit meiner Teamkollegin Nathalie Schneitter an den Gardasee, wo sich unser Team für ein Fotoshooting traf. Später durfte ich mein „nigelnagelneues“ Bike bestaunen! Fast wie Weihnachten…nur lag, im Vergleich zur Schweiz, in Italien keinen Schnee mehr!...zum Glück ;) Auf der Strecke fühlte ich mich zuerst recht unwohl. Es war ungewohnt, nach so langer Zeit wieder auf einem Bike durch den Wald zu fetzen.

Die Rennvorbereitungen liefen super. Vieles was ich früher selbst erledigen musste, übernimmt nun mein Team. Das ist zwar noch etwas ungewohnt, aber einfach genial! :) Es war ein tolles Gefühl, mit meinen Teamkolleginnen einzufahren, was mir auch etwas die Nervosität nahm.  Als ich dann in der hintersten Reihe am Start stand, bekam ich aber doch noch ein kribbeln im Bauch. Um 15:00 Uhr ging`s los! Ich kam nicht schlecht weg und konnte mich am ersten Aufstieg gleich weit nach vorne arbeiten. Es waren eine Startrunde + vier Runden zu absolvieren. Ich fühlte mich ziemlich gut und konnte ein hohes Tempo fahren. Nach der Rennhälfte erfuhr ich, dass ich zurzeit die Führende der U23-Kategorie war. Ich war total überrascht, denn das hätte ich niemals erwartet. Die spätere U23 Siegerin Tanja Zakelj holte mich jedoch schnell ein. Und genau so schnell wie sie mich einholte, so schnell kam auch mein Einbruch. Ich war am Ende. Die letzten zwei Runden waren ein Kampf für meinen Körper. Nach 1:53 h fuhr ich als vierte U23 und 12. der Kategorie Elite über die Ziellinie. An diese Renndauer muss ich mich noch gewöhnen, ansonsten bin ich zufrieden mit meinem ersten U23-Rennen. Ich hätte nicht erwartet, schon so weit vorne zu landen. Meinen Teamkolleginnen darf ich ganz herzlich gratulieren. Nathalie siegte vor Eva Lechner und Evelyne Staffler wurde Fünfte.  Fortissime! Ich danke meinem Team für die super Betreuung!



Am Morgen meiner Abreise war es kalt und grau, wie man es sich diesen Winter von der Schweiz gewohnt ist. Ich genoss die wärmenden Sonnenstrahlen, als unser Flugzeug aus der Wolkenmasse auftauchte. In Gran Canaria angekommen konnten wir uns gleich mit kurzen Hosen und Trico aufs Rad schwingen. Nach einer mühsamen Zeit, in der ich krankheitshalber oft nicht trainieren konnte, war diese erste Ausfahrt super motivierend. Ich merke jedoch, dass mir einige Trainingsstunden fehlen. Jedenfalls wurde ich hier in der Wärme ganz gesund und konnte so mein Training ohne Probleme durchführen. Nun freue ich mich auf die zweite Woche hier in Playa del Inglés. Hoffen wir, dass das Wetter weiterhin so schön bleibt! Bis jetzt  hatten wir fast jeden Tag blauen Himmel und 20 – 25°C. Einfach bellissima!!! :)

Nach der ersten Woche verliessen uns Teamkollegin Evelyn Staffler, Teamchef Edi Telser und Kathrin Stirnemann. Nur noch zu dritt genossen wir eine weitere Woche hier in der Wärme. Die Trainings mit Eva und Nathi liefen super. Gegen Ende der Woche war der Himmel ab und zu mal bewölkt, doch bei so angenehmen Temperaturen ist das durchaus zu verkraften. Nun werden wir uns bald auf die letzte Trainingsrunde begeben. Morgen werde ich mir noch ein letztes Lauftraining am Strand gönnen und dann heisst es ab in den Flieger! Es war eine schöne Zeit hier in Gran Canaria und doch freue ich mich auch bald wieder zu Hause zu sein. Ein grosses Dankeschön an mein Team! Ich konnte von diesen zwei Wochen viel profitieren. Grazie mille!




Ich hoffe Ihr seid alle gut im neuen Jahr angekommen und wünsche euch nur das Beste fürs 2009!
Wie schnell doch die Zeit vergeht! Gerade noch freute ich mich auf die Saison 2008  und schon ist sie vorbeigeflitzt. Es war ein sehr erlebnisreiches Jahr mit vielen Ups und Downs. Meine Saison hätte mit drei Siegen im Swisspower Cup nicht besser beginnen können. Doch die Trennung meiner Eltern und das Pech an der EM, wo ich das Pedal verloren hatte, machten mir zu schaffen. Ich arbeitete fleissig an mir, um es bis zur WM rechtzeitig aus dem Loch zu schaffen. Der vierte Platz ist immer etwas unglücklich, doch ich war zufrieden.  Die drei Schweizermeistertitel im Mountainbike, Radquer, Strasse und auch der Gesamtsieg im Swisspower Cup liessen jedoch das Jahr 2008 unvergesslich werden.
Jetzt heisst es „welcome im 2009“! Da mein Neujahr im Bett mit einer Grippe begann, werde ich am Flüügerquer in Dübendorf und an der Radquer-Schweizermeisterschaft nicht am Start sein. Die Gesundheit hat Vorrang! Sobald ich wieder fit bin, werde ich mit dem Aufbau fürs Mountainbike beginnen. Schliesslich geht es nicht mehr allzu lange, bis ich meine ersten U23-Rennen bestreiten werde ;)!



Ohne grosse Erwartungen, aber doch motiviert ging ich ans Radquer in Dagmersellen. Die Tage zuvor musste ich mich wegen einer starken Erkältung schonen und konnte somit nicht viel trainieren. Doch als ich auf meinen neuen Colnago Quervelos sass und die Strecke besichtigte, kam die Motivation blitzschnell. Zum ersten Mal fuhr ich auf dieser Strecke und ich muss sagen, dass sie für mich zu schnell ist. Die Abfahrt gefällt mir, doch die flachen Passagen liegen mir nicht. Dieses Mal war die Konkurrenz sehr stark, darunter Sabine Spitz, Olympiasiegerin im Mountainbike 2008 in Peking. Der Startschuss viel um 12:45 Uhr. Beim ersten Aufstieg schon, verlor ich bei einer engen Passage den Anschluss zur Spitze. Als sich die Fahrerinnen etwas verteilt hatten, konnte ich dann mein Tempo fahren. Doch es war unmöglich, auf dieser Strecke wieder Anschluss zur Spitze zu finden. Ich gab mein Bestes und landete auf dem 9. Platz. Kein zufriedenstellendes Resultat, doch ich hacke dieses Rennen ab und versuche mich auf das nächste Rennen besser vorzubereiten.



Am letzten Samstag reiste ich zusammen mit meinem Freund an ein Radquerrennen in Italien. Nach ca. vier Stunden kamen wir in Verbania am lago Maggiore an. Am nächsten Morgen wagte ich einen Blick aus dem Fenster des Hotelzimmers; es regnete aus strömen, was sich den ganzen Tag lang nicht änderte. Doch nicht nur die Wetterverhältnisse waren speziell an diesem Rennen. Kurz nach dem Frühstück mechten unser Teammanager Edmund Telser und Teammechaniker Freddy Dal Santo meine nagelneuen Quervelos zusammen. Als wir dann im Renngelände angekommen waren und eine trockenen Stelle für unsere Rollen gefunden hatten, entschieden wir uns, die Strecke nicht zu besichtigen. Denn der Regen und die Kälte hätten uns nur noch mehr zum frieren gebracht. Ja… das war wirklich mal ganz was anderes. Ohne eine Ahnung, wie die Strecke aussieht und mit einem neuen Velo, das ich nie zuvor gefahren bin, ging ich an den Start. In der ersten Runde fand ich mich nicht ganz zurecht. Doch als ich die Strecke so einigermassen kannte, konnte ich mein Tempo fahren. Ich muss sagen, abgesehen von den ca. 50cm tiefen Schlammlöchern, war es eine super Strecke. Es gab einige Laufpassagen und einige Abschnitte im Wald, könnten auch von einem Mountainbikerennen gewesen sein. In meiner vierten Runde verliessen mich meine Kräfte. Ich sah niemanden vor- oder hinter mir, also fuhr ich einfach mein Tempo. Als mich der erste Junior Bryan Falaschi überholte, war ich froh, nicht noch auf die fünfte Runde gehen zu müssen. Bei der Elite landete ich auf dem 6. Rang. Meine Teamkollegin Eva Lechner gewann das Rennen mit einem Vorsprung von 2:43min auf die Zweite. Evelyne Staffler landete nach einer Platte gesamthaft auf dem  10. Platz. Bei den U23 gewann Veronica Alessio vor…mir. :) Es war ein hartes Rennen, doch ich bin zufrieden mit meiner Leistung.
Nachdem ich versucht hatte, meine verfrorenen Füsse unter der kalten Dusche zu wärmen, wollte ich nur noch nach Hause. Mit der Zeit spürte ich die Müdigkeit und war sehr froh, dass ich mich von meinem Freund chauffieren lassen konnte. Danke Schatz!!! :) Auch ein Dankeschön an Edi, Freddy und Erminio fürs organisieren, mechen und für eure Arbeit im Wechselposten!!! Grazie mille per tutto!  

 



Am vergangenen Wochenende trafen sich die Damen der Elite- und U23-Nationalmannschaft. Zusammen mit Marina Giger reiste ich am Samstag, 15.11.08 nach Oberentfelden, wo wir im schönen Hotel Aarau West untergebracht waren.
Für Daniela Meuli war dies leider der letzte Natitreff. Nachdem wir zwei Jahre lang von ihren Erfahrungen als Olympiasiegerin und von ihren mentalen Kenntnissen profitieren konnten, wird sie ihr „Natitrainer- Titel“ an Rolf Vollenweider weitergeben.
Rolf kenne ich schon seit dem Jahr 2006, in dem ich ins Sichtungskader aufgenommen wurde. Ich freue mich sehr für ihn und bin mir sicher, dass er seine Sache im Griff hat! Das wird toll! ;)
Von den Trainings konnte ich sehr viel profitieren. Das Gelände rund um Gränichen ist für Techniktrainings geschaffen. Nachdem wir uns im Wald ausgetobt hatten, wurden bei der Videoanalyse noch einige Tipps abgegeben. Doch nicht nur unsere Beine kamen zum Einsatz. Am Abend zeigte uns Daniela noch einige Übungen für die Rumpfmuskulatur.
Dieses Wochenende hat mir viel Spass gemacht. Ein grosses Dankeschön an alle Trainer: Daniela Meuli, Rolf Vollenweider, Beat Stirnemann, Urs Graf und Sämi Reichen.



Falls Ihr etwas italienisch versteht: http://ciclismo.biciticino.ch
Es warten einige interessante Fragen von Davide Ronconi auf Euch. 



Am vergangenen Sonntag fand das 23. internationale Radquer in Hittnau statt. Zuerst wollte ich das Rennen nicht fahren, doch schlussendlich konnte ich es doch nicht lassen. ;) Das Radquer vom eigenen Club darf man doch nicht verpassen! Also drehte ich schon am Samstag einige Runden auf der schönen, abwechslungsreichen Strecke. Da war die Bodenbeschaffenheit noch tiptop. Doch die Verhältnisse veränderten sich fatal. Am Sonntag war die Strecke so schlammig und rutschig, dass sie im Damenrennen sogar die Laufpassage und die Abfahrt vom Schlosshügel heraus nahmen.  Das fand ich schon etwas schade. Schliesslich ist der Schlusshügel doch das Markenzeichen von dieser Strecke. Doch während dem Rennen habe ich diese Passagen dann doch nicht vermisst. ;) Wir starteten um 12:45 Uhr, eine Minute hinter den Juniorinnen. Ulala… Mein erstes Rennen im Colnago-Trikot.  Ich fühlte mich fit und konnte zusammen mit Kathrin Leumann gleich die Spitzte übernehmen. Nach ca. einer Runde holten wir dann auch die zwei gestarteten Juniorinnen ein. In einer technischen Passage verlor ich den Kontakt zu Kathrin und auch Jasmin Achermann konnte zu mir aufschliessen. Insgesamt waren fünf Runden zu absolvieren. Bis zur letzten Runde konnte ich einen genügend grossen Abstand zu Jasmin herausfahren. In der letzten kurzen Abfahrt fiel Kathrin Leumann wegen einem kleinen Fahrfehler hinter mich. „So Vivi,  jetzt voll Gas!“ Doch das war in dieser Schlammschlacht gar nicht so einfach und der Abstand betrug auch nur wenige Sekunden. Mir blieb nichts anderes übrig, als den Sprint anzuziehen. Ich hatte jedoch zu wenig Kraft und wurde mit 0.00,7 Sekunden Rückstand Zweitplatzierte. Es siegte Kathrin Leumann. Den dritten Platz holte sich Schweizermeisterin Jasmin Achermann. Ich hätte nicht gedacht, dass ich es mit so wenig Vorbereitung an die Spitze schaffen würde. Das freute mich sehr! :)  Ein grosses Dankeschön an Mami und Pascal fürs helfen in der Wechselzone!!! In diesem Rennen wart ihr unverzichtbar!

Später bestaunte ich die Bike-Legende Thomas Frischknecht, der mit einer beneidenswerten Leichtigkeit den Schlosshügel hinunter raste! Einfach genial! Nach seinem Sieg am letzten Wochenende in Steinmaur, gelangte er dieses Mal auf den guten vierten Platz. Hittnau war zugleich das letzte Querrennen seiner von Erfolgen geprägten Karriere.



Nach dem J&S Leiterkurs endete meine zweite Ferienwoche im schönen Montreux. Über die Einladung vom Vizeschweizermeister Arnaud Grand freute ich mich sehr und nahm so das  Trainingsweekend  in Angriff. „Merci beaucoup! Même si tu étais trop vite pour moi, je me suis très bien amusée avec toi! Very nice;)! „

Am Donnerstag, 23.10.08 reiste ich mit Teamkollegin Nathalie Schneitter nach Cambiago, Italia. Nun ist alles definitiv. Im Anzienda Colnago konnte ich meinen Einjahresvertrag unterschreiben. Nach dem Mittagessen und einer allgemeinen Besprechung für die Saison 2009, reisten wir auch schon wieder nach Hause. Wir haben jedoch noch Gesellschaft bekommen: mein neues Rennrad! :) Die Reise zog sich ziemlich in die Länge. Nach ca. drei Stunden bis nach Luzern und dann nochmals einer guten Stunde war ich zu Hause.

Bald werde ich mich nochmals mit meinem Team Manager Edmund Telser und meinem Trainer Nicolas Siegenthaler treffen. Wenn die Saisonplanung besprochen ist, werde ich euch auch sagen können, wie viele und welche Radquers ich fahren werde. Doch vorerst werde ich nur als Betreuerin für meinen Bruder auf dem Rennplatz sein.




Vom 6.–11.10.08 war ich im Jugend und Sport Leiterkurs für Radsport. Unsere Gruppe von 18 Teilnehmerinnen war im komfortablen Hotel Aarau-West untergebracht. Der Kurs wurde geleitet von Beat Stirnemann, Junioren Nationaltrainer Mountainbike und Daniel Steingruber, Junioren Nationaltrainer Strasse. Der Morgen begann meistens mit einem Theorieblock. Wir lernten so einiges über Kondition und Koordination und wie man sie bei Jugendlichen optimal einsetzt. Sehr interessant und auch etwas schockierend war der Vortrag über sexuelle Ausbeutung im Sport. Nach dem Mittagessen ging es dann ab ins Gelände! Dort wurden während unserer Tour immer wieder die vorbereiteten Lektionen der Teilnehmer durchgeführt. Vom Freerider bis zur Strassenfahrerin, alle hatten Spass am biken. Mit einem zweiten Theorieblock nach dem Nachtessen endete der Tag.  Diese Woche hatte eine motivierende Wirkung auf mich und ich konnte viel lernen. Der Leiterkurs ist nun zwei Jahre gültig, bis er wieder mit einem weitern Kurs „geupdated“ werden muss. Mein Ziel ist es, in einigen Jahren als „Grossmutter“  unsere Schüler vom VC Hittnau zu leiten. Doch vorerst tobe ich mich noch etwas im Rennsport aus. Doch wenn es die Zeit zulässt, würde ich gerne einige Trainings Im VC Hittnau leiten.




Es war ein genialer Event! Die erste Frischi Bike Challange war im Jahr 1999, wo die Bikekarriere meines Bruders seinen Anfang fand. In diesem Jahr 2008 verabschiedete sich „Mister Bike“ von der Rennszene. Mit seiner Challenge bot er seinen Fan`s einen schönen Abschluss seiner 20 jährigen Rennfahrerkarriere.  

Es war für mich eine grosse Ehre, als Giude an der Frischi Bike Challenge mitfahren zu dürfen!  Zusammen mit Matthias Rupp reiste ich am Freitag ins Engadin. Wir waren im Sporthotel Pontresina untergebracht. Das Shortrace, das wir gespannt mit verfolgten, gewann Teamkollege Severin Disch! Am nächsten sonnigen, aber kalten Morgen trafen sich alle Guides vor dem Hotel und fuhren zusammen nach Celerina, wo die Challenge startete. Es wurden alle Profis vorgestellt, noch ein kleines Interview vor dem Start, schlotter, schlotter und dann ging’s los! Ich leitete zusammen mit Petra Henzi, Christian Heule und Stefan Unterthurner eine Gruppe. Als ich zu Beginn einen Blick zurück wagte, sah ich hinter uns eine lange Schlange von Bikern. Es war alles dabei, vom kleinen Pfüdi bis zu den Profis. Es machte mir total Spass! Man lernte neue Leute kennen und traf bekannte Gesichter. (Per esempio Tommaso Allemano e Paolo Gugelmann dal Ticino. Piacere:)) Unsere Tour endete nach 40km, wo hingegen die grosse Strecke noch eine Bergetappe von 14.5km und 920hm beinhaltete. Diese letzte Etappe gewann Lukas Flückiger vor Thomas Frischknecht unter Zeitmessung. Nach der Pastaparty am Abend fand dann die offizielle Verabschiedung von Frischi statt. Das Highlight: Der Film über Frischis Rennfahrerkarriere. Ich glaube, jeder bekam dabei etwas Gänsehaut. Die Standing Ovation brachte diese Emotionen zum Ausdruck. Hut ab vor „Mister Mountainbike“! Einfach unglaublich! Später trafen sich alle Guides in einer Bar, dove ho potuto imparare un po l`italiano con i ragazzi del „Hard Rock“;). Dieses Wochenende konnte ich auch meine zukünftige Teamkollegin Evelyn Staffler besser kennenlernen. Ich freue mich schon auf ein baldiges Wiedersehen in Mailand ;).

Ich möchte Dir, Frischi für alles danken!!! Es war ein grossartiges Gefühl, mit dem Zweitplatzierten der Olympiade Jean-Christophe Peraud zu plaudern, den Gewinner der ersten Olympia 1996, Bart Brentjens zu treffen…… und vor allem, den Abschluss des grossen Thomas Frischknechts mit zu erleben. Vielen Dank!




Da es nun schon in der Zeitung steht, darf ich euch wohl informieren. Jawohl… Ich habe mich entschieden: COLNAGO!!! Man darf das bestimmt definitiv nennen. Unterschreiben werde ich den Vertrag jedoch erst in einigen Wochen in Mailand.

Es war schon immer ein Traum, in diesem Team zu sein. Nun wird er tatsächlich wahr. Ich kann es kaum fassen und freue mich immer wieder von neuem darüber! :)

Ich habe von vielen Teams Anfragen bekommen. Das ehrt mich natürlich sehr! Ich danke Euch vielmals für Euer Interesse und Eure Geduld!

Im italienischen Frauenteam Colnago werde ich von den beiden Olympiateilnehmerinnen, Eva Lechner (Italien) und Nathalie Schneitter (Schweiz), profitieren können. Wer weiss, vielleicht werde ich mich auch in der Sprache verbessern können. Schliesslich spricht der Team Manager Erminio Bolgiani keine andere Sprache ausser Italienisch. Così, si può imparare bene l`italiano! :)  Italien zieht mich magisch an, was auch ein weiterer Grund für meine grosse Motivation für dieses Team ist. Ausserdem gefällt mir die Einstellung des Teamchefs Edmund Telser. Es geht vorerst darum, dass ich Erfahrungen sammeln und langsam heranwachsen kann. Schliesslich will man langfristig und nicht nur für den Zeitpunkt gut sein. Für mich heisst das konkret, dass ich meine erste Saison als U23-Fahrerin  ohne Druck fahren kann. Das schätze ich wirklich sehr. Zwei Dankeschön-Küsschen an Nathi und Eva! Euch habe ich diesen Platz zu verdanken! Ich freue mich riesig auf das ganze Team! Grazie mille! Sono felicissima!!! :)

 



Mein Saisonabschluss war genial! Für mein letztes wichtiges Rennen als Juniorin war ich natürlich super motiviert. Jedoch war ich mit meinen Erwartungen an mich selbst eher zurückhaltend. Einige Tagen zuvor spürte ich meine Achillessehnenentzündung noch immer. Da es am Sonntagmorgen  stark regnete, wurden einige Passagen unbefahrbar. Ich befürchtete, dass die Schmerzen bei den Laufpassagen wieder auftauchen könnten.

Ma non importa! Ich freute mich auch sehr, unsere internationale Konkurrenz noch ein letztes Mal in dieser Saison zu treffen. Leider startete jedoch das Rennen ohne die Vizeweltmeisterin Barbara Benkó. Die Ungarin hatte vor einigen Wochen einen tragischen Autounfall und musste sofort ins Spital. Unterdessen geht es ihr zum Glück wieder besser. „Gutebesserungs-küsschen“! So, zurück zum Rennen der Juniorinnen. Die Startrunde führte die Deutsche Mona Eiberweiser, Europameisterin und Dritte bei der Weltmeisterschaft, an. In der darauf folgenden Abfahrt ging die Super-Technikerin Michelle Hediger an die Spitze. Ich blieb an ihrem Hinterrad und überholte sie dann kurz vor dem ersten Anstieg. Voilà, von nun an fuhr ich mein Tempo. Die Abstände die mir zugerufen wurden, vergrösserten sich in jeder Runde. Ulala.. es war hart! Die Strecke in Bern ist sehr schön, aber auch anspruchsvoll. Vor allem jetzt, wo der Regen einige Aufstiege in Laufpassagen verwandelte. Auch die schlammigen Abfahrten waren schon fast kriminell:). Nach zwei Runden musste ich etwas Tempo heraus nehmen. Ich spürte wie meine Beine mit jedem Schritt verkrampfen wollten. Nach 1:34 h kam ich als Siegerin ins Ziel. Zweite wurde Michelle Hediger mit einem Abstand von 4:05 min und auf das dritte Podest kletterte Annie Last aus Grossbritannien mit 6:47 min Abstand.  Im Ziel war ich K.O., glücklich, aber auch etwas erstaunt. Ich hatte keine Schmerzen an der Achillessehne. Olééé:):):)! O ja… ich war happy! Mit diesem Sieg habe ich mir auch den ersten Rang im Endklassement des Swisspower Cups gesichert. Das war bereits mein fünfter Sieg im Endklassement (2002, 04, 06, 07, 08). Die hübschen Mona vom SKS Team hatte leider mit der Schaltung Probleme und fuhr so auf Rang 10. Das tut mir wirklich leid. Sie war nicht die einzige, bei der das Material in diesem Dreck nicht stand hielt. Mein Bruder musste wegen einem Kettenriss das gut begonnene Rennen aufgeben. Ein grosses Dankeschön an Roger Walder, Patrick Imhof und meine Mutter für die super Betreuung! XXX 

Nun freue ich mich auf die Frischi Bike Challange am 20.09.08. Am gleichen Tag wie Frischi wird auch meine Teamkollegin Maroussia Rusca ihre Bikekariere mit einem Rennen in Grandvillard beenden. 



Nach einer Woche ohne Training war die Achillessehnenentzündung immer noch nicht verschwunden. Ich konnte in letzter Zeit nur sehr vorsichtig trainieren, war vor allem auf dem Rennrad oder ging schwimmen. Es war klar, dass ich am Grand Raid nicht starten durfte, sonst wäre die Entzündung bloss schlimmer geworden. Auch mein Teamkollege aus Israel, Shlomi Haimy wird am Grand Raid nicht dabei sein. Er stürzte vor einer Woche beim biken und brach sich dabei seine Schulter. Get well soon!!! Den restlichen Fahrern des Team Scott Allianz Suisse wünsche ich viel Glück für das morgige Rennen!

Nun werde ich versuchen, mein Training wieder ganz aufzunehmen. Ich hoffe, dass meine Achillessehne ganz geheilt ist, damit ich am Swisspower Cup in Bern starten kann.



Die Trainings in Locarno haben mir nicht nur gut getan. Da ich mein Rennrad vor der Schweizermeisterschaft Strasse geschlissen habe, fahre ich nun immer mit dem Rennrad von Pascal. Die ungewohnte Position und vor allem meine zu lockeren Triathlonschuhe waren Auslöser für mein Achillessehnen Problem. Zudem sassen wir in Locarno nicht gerade wenig auf unsern Drahteseln. Als ich die Stelle nach einer Woche noch spürte, erkundigte ich mich beim Verbandsarzt und Physiotherapeuten. Wollt ihr wissen, was ich für Tipps bekommen habe?
Also…leider muss ich eine Woche lang ganz pausieren. Mein Training wird daraus bestehen, viel zu dehnen, die Stelle zu massieren und einzucremen, Wechselduschen zu machen und …  High Heels zu tragen!!! Was!?!...hihihi High Heels? Als ich das hörte, musste ich nochmals nachfragen. Lacht nicht :) ! Die Achillessehne wird bei Absätzen geschont.

Die Schmerzen sind noch nicht stark. Doch ich will auf keinen Fall, dass es chronisch wird und befolge darum brav alle Ratschläge.

 



Zu meiner grossen Freude wurde ich von Colnago zum Nightrace in Schlanders eingeladen! Zusammen mit Maroussia Rusca, Kathrin Stirnemann und Severin Disch reiste ich am Donnerstag an. Nach ca. fünf Stunden kamen wir in unserem schönen Hotel an. Am nächsten Morgen besichtigten wir die Strecke. Das Highlight ist bestimmt die Durchquerung des Flusses, wobei man völlig nass wird :)! Die Strecke gefällt mir gut und man kann sagen, dass sie für ein Rennen im Dunkeln, doch ziemlich technisch ist. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir im Schwimmbad, was schon sehr aussergewöhnlich war vor einem Rennen :). Später konnten wir uns noch mit einem Teller Spaghetti stärken. So, ready to race. Leider kam noch ein kleines Gewitter vor dem Rennen und so wurden einige Passagen etwas rutschig. Um 20:30 Uhr starteten die Elite Herren und eine Minute später die Frauen. Wir waren insgesamt 14 Fahrerinnen, davon drei Juniorinnen. Es war speziell, zusammen mit der Elite zu starten. Zu Beginn konnte ich mich an das Rad von Irina Kalentieva hängen. An der Spitze war Eva Lechner gleich vorne weg. Den Schluss der Spitzengruppe konnte ich zwei Runden lang sehen. Ich merkte jedoch, dass ich mein eigenes Tempo fahren musste. Später stürzte ich in einer rutschigen Teerkurve. Die letzten zwei, der insgesamt vier Runden, fuhr ich mit einer Italienerin zusammen. Schlussendlich landete ich auf dem 7. Platz und war sehr zufrieden damit. Dies war schon einmal eine gute Probe für nächstes Jahr! Es gewann Eva Lechner vor Irina Kalentieva und Petra Henzi. Vierte wurde Nathalie Schneitter, fünfte Maroussia Rusca. Es war ein geniales Rennen! Ich war richtig begeistert! Während dem Rennen dachte ich manchmal: „Oh mein Gott, ich sehe gar nichts und fahre so schnell!“ hihihi.. es war super :)! 

Ein ganz grosses Dankeschön an Colnago!!! Und buona fortuna für ihre beiden Teamfahrerinnen Eva Lechner und Nathalie Schneitter für die Olympiade!

Natürlich wünsche ich auch den restlichen Schweizer, Petra Henzi, Nino Schurter, Florian Vogel und Christoph Sauser viel, viel Glück in Peking! 



Vielen Dank Marinchän! Du hast meine Ferien versüsst!

Am Montag reisten Marina Giger und ich mit dem Zug nach Locarno und verbrachten dort drei Tage. Ob es Ferien oder ein Trainingslager war,  bin ich mir nicht ganz sicher…hihi! Das schöne Wetter motivierte uns so sehr, dass wir schon am ersten Tag vier Stunden trainierten. Davon krackselten wir fast zwei Stunden einen Berg hinauf! Zurück beim Wohnwagen angekommen: Marina--> frisch und munter, ich--> kaputt! Jaja hesch mi richtig gschlissä:)! Doch es waren auch einige Ferienfeelings dabei, die man zum Beispiel beim sunnälä am See spürte. Ernährt haben wir uns vor allem von Pizza und Mc Flurry. Es geschahen auch ganz witzige Dinge. „Anche le mucche sono le margherite!“ Den Sinn versehe ich nicht ganz, aber es war zum tot lachen, gäll Marina! Jaja wir lachten viel. Das Rumpftraining war eigentlich völlig überflüssig! Grrr… es war so schön! Ich fühle mich richtig wohl im Tessin! Der See, die schönen Wälder, die Leute sprechen italienisch, in der Nacht bleibt es wunderschön warm… stupendo! Wer weiss, eines Tages werde ich im Tessin leben. Schon dieses Mal wollte ich am liebsten für immer bleiben…hihi! Doch am Mittwoch wurden wir von der Family Giger nach Hause chauffiert. Vielen Dank! Era molto bello!




Am Sonntag, 20.07.08 gelang mir der Hattrick an der Schweizermeisterschaft MTB in Seon, AG! :) Unglaublich!!! Swiss Champion Cyclocross, Road and Mountainbike!!! Geil!!!

Ich war auf eine Schlammschlacht eingestellt! Was noch fehlte, war der Regen. Doch das Wetter spielte keine Rolle. Auch wenn ich psychisch etwas angeschlagen war, fühlte ich mich körperlich fit und freute mich auf die Schweizermeisterschaft 2008! Der Start erfolge … nein, nein:)…nicht um 11:35 Uhr. Zuerst musste natürlich noch Nathalie Schneitter, die Vizeweltmeisterin und Europameisterin mit dem Helikopter eingeflogen werden. Eine Stunde nachdem sie im Flughafen Basel gelandet war, stand sie nun mit einem fremden Bike und fremden Schuhen an den Füssen am Start der U23 Frauen. Hihihi.. einfach genial! Kurz darauf starteten auch die Juniorinnen. Wow! Ich hatte einen guten Start:)! Ich gab von Anfang an voll Gas! Das kleine Loch, das auf der Fläche entstand, konnten meine Gegnerinnen kurz vor dem steilen Aufstieg wieder schliessen. Ich hörte sie fleissig schalten und die Ketten knacksten. Nun kam meine Stärke: der Aufstieg! Er war nicht besonders lang. Doch es reichte, um einen kleinen Abstand heraus zu fahren. Von nun an fuhr ich mein Tempo. Ich war grausam motiviert! Als ich merkte, dass sich schon ein sicherer Abstand gebildet hatte, fuhr ich die Abfahrten noch konzentrierter und sicherer herunter. Es machte mir so richtig Spass! Immer wenn ich das Zielgelände passierte, lief es mir kalt den Rücken herab! In der letzten Runde kam ein weiterer Motivationsschub! Vor mir war die führende U23-Fahrerin Nathalie Schneitter, die später auch die Goldmedallie holte! Im ersten Aufstieg gelang es mir, mich an ihr Hinterrad zu hängen. Ich wollte sie in der Abfahrt auf keinen Fall behindern und so blieb ich hinter ihr bis zum zweiten Aufstieg. Bald waren die vier Runden zu ende. Allez Vivi, go, forza! :) Ich sah die Zielrampe vor mir, die letzte Kurve und dann…. fantastisch! Meine Hände blieben oben, bis ich realisierte, was ich geschafft hatte! Ich konnte es fast nich glauben! Mit Tränen in den Augen umarmte ich meinen Bruder. Es war… unbeschreiblich schön!
Herzliche Gratulation an Michelle Hediger und Karin Rappo! Ich brauchte 1:13 h für diese ca. 22 km. Michelle lag 3:32 min und Karin 5:07 min hinter mir. Ein grosses Dankeschön an mein Team und an Patrick Imhof für die super Betreuung!
Auch der Regen kam noch. Das Rennen der Elite- und U23-Herren verwandelte sich in meine erwartete Schlammschlacht. Leider stürzte mein Bruder an vierter Position. Er versuchte weiter zu fahren, doch der Sturz hatte ihm doch zugesetzt und so gab er sein Renne auf. Es gewann Nino Schurter bei den U23-Herren und Florian Vogel bei der Elite. Congratulations!

Resultate



Ehrlich gesagt, fühlte ich mich nicht so fit vor dem Start. Die schlammige Strecke sagte mir nicht zu, meine Beine fühlten sich schwer an und mit meinen Gedanken war ich ganz wo anders. Doch anscheinend brauchte es diese fehlende Motivation gar nicht. Der Start gelang mir sehr gut und so übernahm ich von Anfang an die Spitze. Dieses Mal gelang es mir als Erste, vor der Vizeweltmeisterin Barbara Benko in die Abfahrt zu kommen. Am Ende der technischen Waldpassage war schon ein kleiner Abstand entstanden, der immer grösser wurde. Mit dem Schlamm bekam ich ein richtiges Cyclocross-feeling ;) Gegen Ende regnete es so stark, dass mein ganzer Körper „pflutschnass“ war…brrrr!!! Nach 1:33h überquerte ich als Siegerin die Ziellinie. Zweite wurde die Ungarin Barbara Benko mit einem Rückstand von 04:14min, Michelle Hediger fuhr auf den dritten Platz mit 05:14min Rückstand. Dieser Erfolg tat wirklich gut! Ausserdem freut es mich immer wieder, internationale Freunde zu treffen. Hoffentlich sehen wir uns am Final in Bern wieder! ;) Ein grosses Dankeschön an meine Grosseltern und meine Mutter, die mich bei diesem „grusigen“ Wetter verpflegt hatten! Im Moment spüre ich zwar noch die leichte Prellung, die ich mir bei einem Sturz in der letzten Runde zugezogen habe. Doch auch diese blauen Flecken gehen vorbei. Ich freue mich schon auf die Schweizermeisterschaft am 20.07.08! Die Strecke gefällt mir nicht besonders, doch ich werde mein bestes geben! Drückt mir bitte die Daumen! ;)



Unglaublich, aber wahr! Am Samstag gelang es mir, den Schweizermeister Titel auf der Strasse zu holen. Bei der Streckenbesichtigung am Freitagabend demolierte ich noch mein Rennrad. Wir übersahen einen Draht, der für die Kühe über die Strasse gespannt war. Der Sturz war relativ schmerzlos. Was mehr weh tat, war der Anblick meines Scott CR1 Rahmens! Das Carbon war von einem Stahlhaken durchbohrt. Zurück blieb ein Loch im Unterrohr. Na toll, was nun!? Zum Glück habe ich einen lieben Bruder, mit der fast gleichen Körpergrösse. Denn er brachte mir noch spät abends sein eigenes Rennrad vorbei. Wieder ausgerüstet kam meine Vorfreude auf das Rennen zurück. Die Juniorinnen Schweizermeisterschaft auf der Strasse startete um 11:00 Uhr. Es waren drei Runden à 15.5 km zu absolvieren. Die erste Runde fuhr ich in einer Gruppe von 11 Fahrerinnen. Als Bikerin bin ich mir gewohnt, von Anfang an voll Gas zu geben. Deshalb kam mir diese erste Runde ziemlich langsam vor. Nach der Zielpassage folgte ein Aufstieg. Dort griff ich zum ersten Mal an. In der darauf folgenden Abfahrt und auf der Fläche fuhr ich alleine. Einen Blick nach hinten zeigte jedoch, dass drei Fahrerinnen, Nicole Hanselmann, Sandra und Martina Weiss versuchten heran zufahren. Ich verlangsamte also und fuhr mit ihnen zusammen, wieder relativ gemütlich, bis durchs Ziel. Am Aufstieg griff ich zum zweiten Mal an und konnte auch gleich weg fahren. Das Führerauto teilte mir einen Abstand von 15-20 Sekunden auf die Zweite Nicole Hanselmann mit. Ich musste auf die Zähne beissen. Vor allem die Fläche war alleine sehr hart. Bis ins Ziel stieg es leicht an. Ich gab alles was ich konnte und hatte richtig Gänsehaut. Als ich dann merkte, dass es für den Sieg reichte, freute ich mich riesig!!! 20 Sekunden hinter mir fuhr Nicole Hanselmann auf den zweiten Platz. Sandra Weiss holte sich den dritten Platz und hinter ihr wurde ihre Schwester Martina Weiss Vierte.
Es tat gut, nach einem etwas undankbaren vierten Platz an der Bike WM, an der Strassen SM zu gewinnen! Schön war es auch, all die Leute zu sehen, die ich von meiner Zeit als kleine Strassenfahrerin von 2001-2003 kannte.

Herzlichen Dank an alle, die in mein Gästebuch geschrieben haben! Das ist ja wahnsinnig, was ein SM Titel bei euch für Gefühle wekt!! hihihi Merci! Das freut mich extrem! :)



Am Samstag, 14.06.08 reisten die vier Juniorinnen und sechs Junioren nach Italien. Nach ca. sechs Stunden kamen wir im schönen Val die sole an. Rasch auspacken und ab auf die Strecke. Es gab viele steile Aufstiege und einen etwas längeren Kiesaufstiege, der mir sehr gefiel. Die Abfahrten sind technisch anspruchsvoll und brauchen volle Konzentration! Wir drehten einige Runden auf der Stecke. Vor unserem Rennen war es meistens bewölkt und teilweise regnete es. Nach dem Rennen der Team Relay, wo sich die Schweizer die Silbermedallie holten, wurde ich schon etwas nervös. Die WM war sehr nah! Durch den Regen war die Strecke noch anspruchsvoller geworden, doch immerhin schien am Mittwoch die Sonne. Nachdem wir uns mit Honigbroten gestärkt hatten machten wir uns ready. Schon bald schwangen wir uns auf die Bikes und fuhren gemütlich bis ins Renngelände. Als ich dann mit einer Kühlweste ausgerüstet auf der Freilaufrolle einfahren wollte, brach das Lockout. Die Mechaniker sorgten sich sofort darum. Trotzdem ging wertvolle Zeit verloren. Das Einfahren war hektisch und kurz. Bald standen wir am Start. Um 10:30 wurden wir mit einem Pfiff auf die drei Runden geschickt. Der Start gelang mir nicht sehr gut, ich konnte mich jedoch schnell nach vorne bringen. Mein Ziel war es, als erste in die Abfahrt zu gehen. Es fehlte mir jedoch die Kraft und so fuhr ich als Zweite hinter Barbara Benko die technischen Passagen runter. In der letzten Abfahrt stürzte ich und verlor so den Kontakt zur  Kolumbianerin Laura Abril und Ungarin Barbara Benko. Obwohl ich die beiden noch vor mir sah, konnte ich nicht mehr heran fahren. In der zweiten Runde schloss die Europameisterin Mona Eiberweiser auf. Einige Zeit fuhr ich mit ihr zusammen, musste dann aber auch sie ziehen lassen. Nach 1:19 h kam ich als Vierte ins Ziel. Die neue Weltmeisterin heisst Laura Abril vor Barbara Benko und Mona Eiberweiser.
Wirklich schade, dass es nicht aufs Podest gereicht hatte. Doch ich gebe mich damit zufrieden und schaue nach vorne. Gratulation an unsere Swissladies Michelle Hediger, Karin Rappo und Marina Giger.
Den Rest der Woche durften wir im sonnigen Val di sole geniessen. Für mich als kleiner "Italiafan" war das natürlich genial! Manchmal wurden wir als „Schirmhalter“ oder in der Verpflegungszone gebraucht. Ansonsten feuerten wir unsere Landsgenossen an. Mit Erfolg! Es gäbe so viele nennenswerte Erfolge die ich auflisten könnte. Ich gratuliere allen für ihre Leistungen! Die Schweiz hat wieder Mal richtig zugeschlagen. Mein Bruder fuhr ein super Rennen und gelangte trotz Krämpfen auf den 9. Rang. Zum Schluss ein grosses Dankeschön an alle Betreuer!


Sabato, il 14.06.08, i 10 juniors sono andati in Italia. Dopo circa sei ore siamo arrivati alla bella val di sole. Abbiamo subito scaricato e iniziato il nostro tragitto. C`erano tane salite ripide e una salita piu lunga, che mi é piaciuta tanto. Le discense sono tecnicamente difficili e c`é bisogno di totale concentrazione! Abbiamo fatto tanti giri. Prima della nostra gara era quasi sempre nuvoloso e qualche volta ha piovuto. Dopo la gara a squadre, dove gli svizzeri hanno fatto il secondo posto, ed io ero già un po` nervosa. I campionati mondiali si avicinevano sempre di più! A cause della pioggia il tragitto era diventato ancora più difficile, comunque, il mercoledi era soleggiato. Dopo esserci messi in forma con i panini, ci siamo preparati. Dopo un po`di tempo ci siamo messi sulle biciclette e ci siamo avviati verso l`area di gara. Quando mi volevo riscaldare, il Lockout si é rotto. I meccanici l`hanno riparato subito, tuttavia ho perso tempo prezioso. Così mi sono riscaldata troppo poco. Poco tempo dopo eravamo posizionati sul punto di partenza. Alle 10:30 le junior donne sono partite per i tre giri. La partenza non mi é riuscita molto bene, ma ho potuto recuperare subito dopo. Il mio abbiettivo era di essere la prima ad arrivare in discesa. Ma mi è mancata la forza e così ero seconda dietro Barbara Benko. Nell`ultima discesa sono caduta e ho perso il contatto con la colombiana Laura Abril e l`ungherese Barbara Benko. Anche se vedevo le due ragazze davanti a me, non le ho più potute recuperare. Il secondo giro ho fatto con la campionessa europea Mona Eiberweiser. Dopo 1:19 ore sono arrivata quarta altraguardo. La nuova campionessa del mondo si chiama Laura Abril, la seconda classificata è Barbara Benko e la terza, Mona Eiberweiser. Pecchato, che non sono riuscita a salire sul podio! Ma sono contenta e guardo avanti. Congratulazioni alle nostre Swissladies Michelle Hediger, Karin Rappo e Marina Giger!
Il resto della settimana abbiamo potuto godere la soleggiata val di sole. Per me di piccolo fan d`Italia era veramente geniale. Qualche volte siamo state alla partenza con l`ombrello o abbiamo auitato in feed zona. Per il resto abbiamo ingoraggiato i atleti swizzeri. Con successo! Ci sarebbero tanti successi da nominare. Congratulazione a tutti! Gli svizzeri erano incredibilmente forti! Mio fratello ha fatto una bella gara ed è riuscito, malgardo di crampi, ad arrivare al 9. posto. Grazie mille ai nostri auitanti e accompagnatori. 

 1. Laura Abril (COL) 1:16:08
2. Barbara Benko (HUN) +0:37
3. Mona Eiberweiser (ER) +2:11
4. Vivienne Meyer (SUI) +3:18
5. Paula Gorycka (POL) +6:31
6. Bianca Adolf (CAN) +6:46
7. Jana Valesova (CZE) +7:46
8. Cornelia Schuster (ITA) +7:55
9. Annie Last (GBR) +8:00
10. Sanne Cant (BEL) +8:10
11. Michelle Hediger (SUI) +8:18
12. Camille Devi (FRA) +9:45
13. Martina Giovanniello (ITA) +9:49
14. Karin Rappo (SUI) +9:52
15. Kajsa Snihs (SWE) +10:06
16. Rozanne Slik (NED) +10:21
17. Gesa Brüchmann (GER) +10:51
18. Noga Korem (ISR) +11:12
19. Marina Giger (SUI) +11:12
20. Samara Sheppard (NZL) +13:08


 


Schon bald ist es so weit!!! Die Weltmeisterschaft ist schon ganz nah! Am Samstagmorgen reisen wir, 4 Juniorinnen und 6 Junioren, an die Weltmeisterschaft nach Italien. Am Mittwoch, 18.06.08 um 10:30 Uhr werde ich in das Rennen der Weltmeisterschaft 2008 starten. Bitte drückt mir ganz fest die Daumen!

Weitere Infos: www.mtbvaldisole2008.it




Am Sonntag startete unser Team Scott Allianz Suisse an der Elsa Bike Trophy in Estavayer-le-lac. Dieses Rennen machte richtig Spass. Ganz locker und ohne Druck ging ich  an den Start. Es war witzig, zusammen mit Männern zu starten. Mal ganz was anderes. Bis zum ersten Aufstieg konnte ich ziemlich weit vorne mithalten. Doch dann musste ich mein eigenes Tempo fahren, manchmal in einer Gruppe, manchmal alleine. Nach 1:23 h kam ich als vierte der Kategorie Frauen und als erste Juniorin ins Ziel. Zweite Juniorin wurde Karin Rappo. Bei den Junioren gewann Arnaud Grand. Mein Freund Jan wurde in seiner Kategorie vierter und mein Bruder, der die grosse Runde (60km) fuhr, wurde achter.

Ein Rennen ohne Sturz, ohne Defekt, das tat mir gut. 





Ehrlich gesagt, war die Woche nach der EM nicht ganz einfach für mich. Anyway! Am Sonntag fand das vierte Swisspower Cup Rennen in Gränichen statt. Ich erinnere mich nicht allzu gerne an dieses Rennen. Letztes Jahr an der Schweizermeisterschaft stürzte ich vier Mal. Die Stecke liegt mir nicht. Für mich ist sie einfach zu technisch. Immerhin war die Kiesgrube dieses Jahr nicht ganz so mit Hindernissen verbaut. Ich hatte tatsächlich Mühe, mich für das Rennen zu motivieren. Das kannte ich gar nicht von mir und verunsicherte mich. Um 11:35 starteten wir. Es gelang mir als erste in die Abfahrt zu kommen. Hinter mir blieb jedoch als einzige die super Technikerin Michelle Hediger. In der ersten Runde versuchte ich sie immer wieder durch kurze Sprints abschütteln. Doch ihre Motivation war wohl zu stark. In der zweiten Runde fuhr ich vor ihr in die Abfahrt, wo ich dann stürzte. Für sie bestand natürlich keine Möglichkeit mehr auszuweichen und so fuhr sie mir voll in den Rücken! „Doch Mischi, take it easy;) That don`t kill me, it can only make my stronger! Schliesslich ist es mein Fehler, wenn ich auf die Schnauze falle!“ Sie übernahm sogleich die Führung. Meine Versuche wieder an sie ran zufahren, blieben erfolglos und so fuhr ich mein Tempo weiter und konnte erst in der letzten Runde etwas anziehen. Ich gönne Michelle ihren Heimsieg! Mir blieben eine leichte Schürfung an der Talje und etwas Rückenschmerzen. …. Es gibt noch viel zu verbessern. Hoffentlich kommt bald ein Rennen ohne Defekt, ohne Sturz!

Immerhin gab mein Bruder voll Gas und erreichte den 11. Platz bei der Elite! Bravo! Mach weiter so! Vielen Dank an alle, die mich anfeuerten und merci Jan & Mami fürs verpflegen!



Eine Woche vor der EM erhielten wir die schmerzliche Nachricht über den Hinschied von Jacky Walder. Ich wünsche Beatrice, Roger und Oliver viel Kraft!!! Zu Ehren von Jacky fuhren wir unser Rennen mit einem schwarzen Band um den Arm.

Die EM Vorbereitungen und Trainings liefen sehr gut. Die Strecke lag mir zwar nicht so, doch ich fühlte mich fit. Leider stürzte mein Teamkollege Lukas Loretz während dem Training und brach sich das Handgelenk. Gute Besserung! Das Pech hielt noch an. An der Team Relay wurden wir disqualifiziert.

Am Samstagmorgen klingelte der Wecker um 5:00 Uhr. Ab unter die Dusche und dann an den „Zmorgentisch“. Die Zeit verging wie im nu. Kurz vor 9:00 Uhr stand ich dann in der zweiten Reihe am Start. Dann der Startschuss, los geht’s! Es gelang mir ziemlich gut, gleich nach vorne zu kommen. Am Teeraufstieg reihte ich mich hinter der führenden Mona Eiberweiser ein. Etwas später in einer Abfahrt geschah es dann. Ich war an fünfter Stelle, nicht weit weg von der Spitze, als mir das rechte Pedal abfiel. Ich konnte es fast nicht glauben. So weit wie möglich fuhr ich mit einem Bein weiter, musste aber dann die ganzen technischen Passagen zu Fuss bewältigen. Einige Male wurde ich von den überholenden Konkurrentinnen angefeuert. Das tat mir sehr gut. Nach der Technical Zone war ich auf dem 34. Platz. Nun begann die Aufholjagd mit dem neuen Pedal. Anfangs war es schwierig, mich zu motivieren. Ich hatte den nötigen Biss verloren und fuhr das Rennen in meinem Tempo zu Ende. Es gelang mir als 10. ins Ziel zu fahren. Die Enttäuschung war gross. Wegen den starken Krämpfen konnte ich mich kaum noch auf den Beinen halten. Es war wirklich Pech! Die Deutsche Mona Eiberweiser gewann vor der Weltmeisterin Alla Boyko und der Schwedin Kajsa Snihs.

Die Schweizer gaben richtig Gas! Nathalie Schneitter, Nino Schurter und Florian Vogel holten sich den EM-Titel, Christoph Sauser gewann Silber, Matthias Rupp und Matthias Flückiger holten sich Bronze. Ein super Rennen fuhren auch Ralph Näf als vierter und Thomas Frischknecht als sechster.


Heute, Mittwoch reist die Junioren Nationalmannschaft nach St. Wendel. Ein Tag später wird auch mein Bruder mit der Elite Nati in unserem Hotel ankommen. Am Samstag, 17.05.08 findet mein Rennen um 9:00 Uhr statt! Später folgen die Rennen der Junoiren, der U23 Frauen und zu letzt die U23 Herren. Am Sonntag werden wir unsere schweizer Elite kräftig anfeuern!

Ich freue mich sehr! Ich möchte mich gerne verbessern, dass heisst, meinen 4. Rang vom letzten Jahr hinter mir lassen. Doch das wird schwierig, denn die Europameisterschaft ist ein eigenes Rennen. Es brauch immer etwas Glück. Darum drückt mir bitte gaaanz fest die Daumen! ;)

Merci! 



Am Donnerstag wurde eine riesen Kartonschachtel geliefert! schnell auspacken --> mein brandneues Scott Spark Contessa!!! Nun war mein Bruder gefragt. In einigen Stunden wurden alle Teile montiert und am Abend stand es dann bereit!

Auf diesen Weltcup freute ich mich sehr! Letztes Jahr machte ich hier meine erste internationale Erfahrung. Der für mich unerwartete zweite Platz im 2007 gehört zu meinen emotional schönsten Momenten! Bereits auf der Reise am Freitagmorgen amüsierte ich mich bestens und versuchte mit Hilfe von Arnaud Grand mein Französisch etwas zu verbessern;). Das Zimmer teilte ich, wie auch schon in Houffalize, mit Karin Rappo. Wir bestaunten mit offenen Mündern das super schöne Zimmer, denn letztes Wochenende sah es schon etwas anders aus. Nach dem Mittagessen besichtigten wir zusammen mit dem Nationaltrainer Beat Stirnemann die Strecke. Bei diesem super Wetter gefällt mir die Strecke wirklich sehr gut! Der grösste Teil besteht aus Singeltrails.

Die Gewissheit, dass unsere Bikes unmöglich geklaut werden konnten, sorgte für einen guten Schlaf. Dann, am nächsten Morgen der erste Blick aus dem Fenster: blauer Himmel! Der Vormittag wollte fast nicht vorüber gehen. Um 12:00 Uhr fuhren wir mit den Bikes die kurze Strecke bis zu unseren Zelten, wo wir einfuhren. Alles klappte tiptop und ich fühlte mich ready to race! 15 Minuten vor dem Start standen wir in den Startboxen. In der vordersten Reihe auf der Startlinie kam dann meine Nervosität! Nach einem riesen Applaus folgte der „Startknall“ um 14:00! Ich startete nicht besonders gut, konnte mich jedoch bereits beim ersten Aufstieg an die Führende Mona Eiberweiser hängen. Die zwei Startrunden hattens in sich. Doch Mona spürte wohl nichts davon. Ich versuchte an ihrem Hinterrad zu bleiben. Doch mehr beissen ging einfach nicht und so musste ich sie ziehen lassen. Bis zur letzten Runde fuhr ich immer mit Barbara Benko zusammen. Es gelang mir dann einen genügenden Abstand zu schaffen. In der Abfahrt wurde dieser noch etwas grösser und so führ ich als Zweite über die Ziellinie! Mona war an diesem Tag einfach nicht zu schlagen! Es war bestimmt eine Verbesserung zu Houffalize und ich darf zufrieden sein. Zum Schluss möchte ich mich ganz herzlich bei allen Betreuern bedanken! Es ist wirklich genial was ihr für uns leistet!

Am Sonntag feuerten wir unsere Schweizer Elite an! Bei den Frauen gewann Irina Kalentieva. Erste Schweizerin und zugleich zweite bei den U23 Frauen wurde Nathalie Schneitter auf dem 10 Platz!! Einfach genial! Maroussia Rusca fuhr auf Platz 19., zwei Plätze hinter Petra Henzi. Bei den Elite Herren verhinderte Julien Absalon ein Schweizer Podest! Er gewann vor Christoph Sauser, Florian Vogel und Nino Schurter. Mein Bruder fuhr ein geniales Rennen! Ich bin sehr froh, dass es ihm dieses Mal endlich wie gewünscht lief! Er erreichte den 52. Rang! Super, weiter so!!!

Das nächste Rennen ist bereits die Europameisterschaft in St. Wendel, Deutschland! 



Shit happens!...Am Freitag Morgen reisten Karin Rappo, Pascal und ich nach Houffalize,  Belgien. Dort angekommen, besichtigen wir die Strecke. Solange sie trocken ist, macht es richtig Spass! Später chauffierte uns Pascal zu unserem abgelegenen Hotel. Das Zimmer von Karin und mir: Winzig! Das Bett hatte gerade noch Platz und liess rundherum einen schmalen Gang übrig. Die Taschen mussten wir in der Badewanne verstauen. Doch wenigstens war es ein bequemes Bett und sorgte für einen guten Schlaf. Am nächsten Morgen wagten wir einen Blick aus dem Fenster: Es regnete!:( Wir stopften unsere Bäuche mit Weissbrot und machten uns bereit für das Renne. Dann kam der Hammer: Mein Bruder kommt mit einem Schmunzeln in unser Zimmer und sagt: „ Es gibt ein Problem. Eure Bikes wurden gestohlen!“ Dass kann nur ein Witz sein. Doch als hinter ihm, mit einer ernsten Miene unser Trainer Nicolas Siegenthaler erschien, war es klar. Unsere Bikes waren weg! 7 Velos, darunter Scott-, Merida- und ein Stöcklibike wurden in der Nacht aus dem Velokeller gestohlen. Dieser war zwar abgeschlossen und die Türe hinter einem Auto versteckt. Autsch dieser Verlust tat weh!... Doch nun mussten wir uns auf das Rennen konzentrieren. Das war jedoch nicht ganz einfach. Karin fuhr mit dem Trainingsbike von Maroussia und ich mit dem Bike meines Bruders. Die Vorbereitung war knapp und etwas stressig. Kurz vor 12:10 stand ich in der zweiten Reihe am Start. Am steilen Startaufstieg konnte ich mich gut nach vorne kämpfen und ging als erste in die Abfahrt. Ich behielt meine Position bis zu einem steilen Aufstieg. Mein Bruder, der um einiges mehr Kraft hat als ich, fährt eine 2fach-Kurbel. Die Gänge waren viel zu streng und so musste ich den Anstieg zu Fuss bewältigen. Die Französin und Barbara Benko aus Ungarn zogen an mir vorbei. Auch als mich die Deutsche Mona Eiberweiser überholte, konnte ich nicht lange an ihrem Rad bleiben. Ich hatte das Gefühl keine Kraft in den Beinen zu haben, was wahrscheinlich auch vom Kopf aus kam. Die Aufregung über das gestohlene Bike ging nicht spurlos an mir vorbei. Ich fuhr mein Tempo bis ins Ziel und wurde hinter Barbara Benko, Mona Eiberweiser und Pauline Ferrand Prevot vierte. Ich war enttäuscht. Ich dachte, es lag vor allem daran, dass ich die steilen Aufstiege wegen den Gängen nicht fahren konnte. Doch mein Trainer meinte, ich sei in den nassen Abfahrten technisch sehr schlecht gefahren. Es gibt also noch viel zu lernen. Doch den Umständen entsprechend war es schon ok. Ich hacke dieses Rennen ab, freue mich auf Offenburg und hoffe, dass es dort etwas besser läuft! Am Sonntag betreuten wir die Elite Frauen und Herren. Müde reisten wir nach Hause und kamen um ca. 23:30 an. So, und jetzt muss ich dafür sorgen, dass nächsten Samstag für mich ein Bike bereit steht!;)



Das dritte Rennen der Swisspower Cup Serie fand am 12. und 13.04.08 statt. Nach der Streckenbesichtigung am Samstag hatte mein Freund Jan sein erster Renneinsatz. Da er über den Winter hindurch nicht sehr viel trainieren konnte, waren seine Erwartungen nicht allzu hoch und so ging er relativ locker an den Start. Jan fuhr bei den Fun Herren auf den genialen 6. Platz, was uns alle sehr freute!

Am nächsten Tag war ich an der Reihe. Während ich vor dem riesigen Scott- Truck einfuhr, wurden meine Teamkollegen Thomas Litscher, Shlomi Haimy und Lukas Loretz geehrt. Thomas gewann vor Shlomi bei den Amateuren und Lukas fuhr bei den Junioren auf den dritten Platz hinter Matthias Rupp und Bryan Falaschi. Die Strecke in Muttenz liegt mir nicht so. Sie ist mir zu flach und auch meine Schwäche, die Technik war sehr gut vertreten;) Trotzdem gelang es mir, mich für dieses Rennen zu motivieren. Um 11:35 erfolgte der Start der Juniorinnen. Zuerst drehten wir zwei Runden auf der Pferderennbahn rund um das Renngelände. Ich hielt mich noch zurück und schonte mich im Windschatten der andern. Als wir dann die Bahn verliessen, setzte ich sogleich zum Sprint an. Ein Blick nach hinten und ich wunderte mich über das entstandene Loch. Mit voll Gas bis zum Aufstieg, wo ich meinen Vorsprung noch etwas vergrössern konnte. In der Abfahrt denke ich, dass sich die super Technikerin Michelle Hediger etwas nähern konnte. Es folgte ein flacher Singeltrail bis zum Ziel, wo ich bereits 27 Sekunden Vorsprung auf die Zweite hatte. Die weiteren vier Runden klappten tiptop und der technische Teil machte mir sogar Spass!;)

Wow mein dritter Sieg!:) Im Ziel war ich fast etwas überrascht, dass ich sogar auf einer Strecke wie dieser einen Abstand von 2 Minuten auf  die Zweitplatzierte Michelle Hediger herausfahren konnte. Dritte wurde Karin Rappo. Während mein Bruder ein gutes Rennen fuhr, reiste ich weiter nach Le Bouveret. Dies war auch der Grund, wesshalb mein Bericht so spät erschien. Montag bis Mittwoch war ich mit Beat Stirnemann und vielen jungen Bike – Kids in Le Bouveret. Mein Ziel: meine Technik verbessern. Der erste Tag war verregnet und kalt. Man sah an den Hängen rund um den Genfersee, wie nahe die Schneefallgrenze war. Eingepackt in wasserdichten Kleidern trainierten wir auf der Strasse – etwas Erholung nach dem Rennen. Nass gings weiter: Den Nachmittag verbrachten wir im Aqua Park;) Am nächsten Morgen drehten wir unsere Runden auf der Bahn in Aigle. Natürlich wurde auch noch etwas an meiner Technik gefeilt. Wenn wir nicht seriös auf den Bikes sassen, waren wir im Mc Donalds oder bowlten im Fun Planet. Es waren wirklich witzige drei Tage!

Nun bin ich kurz zu Hause. Aus- und wieder einpacken, denn am Freitag reise ich zusammen mit Pascal und Karin Rappo nach Belgien. Am Samstag starte ich an meinem ersten Weltcup der Saison in Houffalize!  Drückt mir die Daumen ;)

 



Es war ein genialer und sehr spezieller Tag für mich!   

In Winterthur angelangt, besichtigte ich noch einmal die Strecke, die einen steilen Teeraufsteig, Kieswege und rutschige Singeltrailpassagen im Wald beinhalteten. Vor dem Start wurde ich von den Juniorinnen (vor allem Marina Giger) besungen;) Der Speaker meinte dann, dass, falls ich das Rennen gewinnen sollte, mir Andi Seeli ein Happy Birthday singen würde! ;) Voll motiviert wartete ich gespannt auf den Startschuss. Das Rennen lief wirklich gut. Die einzige Aufregung war nach der ersten Runde, als ich in der Feedzone nach Jan mit dem Bidon suchte. Doch schlussendlich ging ich leicht aufgeregt, aber mit Bidon, auf die zweite Runde. Zu oberst am Teeraufstieg wurde ich sogar mit einem fröhlich gesungenen Happy Birthday angefeuert! Insgesamt waren es vier Runden à 6.2 km und 181 hm. Es war ein gelungener Start-Zielsieg! Mit erhobenen Händen fuhr ich überglücklich ins Ziel! Die Zeit: 1h 16min, 10 Sekunden länger als letztes Jahr. Jedoch sind die etwas schlechteren Bodenbeschaffenheiten und der neue Startort zu beachten. Im Ziel wollte mein Lächeln einfach nicht mehr von den Lippen weg: Zu allererst wurde ich von meinem Bruder mit 18 roten Rosen in der Hand herzlich umarmt. Eine weitere Freude waren die beiden Ladys neben mir auf dem Podest. Karin Rappo mit 2min 43sek  Rückstand auf dem zweiten Platz und Lorraine Truong auf dem Dritten. Wir alle drei werden von Nicolas Siegenthaler trainiert! Doch damit noch nicht genug! Maroussia Rusca, meine Teamkollegin, gewann bei den Elite Frauen! Doch der Hammer kommt noch: Auf dem Podest wurde ich von meinem Freund mit einem Geburtstagskuchen überrascht! Sooo süäss!!! Viele Gratulationen und Glückwünsche folgten. Ich danke auch allen! Ein spezielles Dankeschön an Jan für die schöne Überraschung bei der Siegerehrung, an Patrick Imhof für die gute Idee, an Rolf Vollenweider, der den leckeren Kuchen kreiert hatte, an Pascal für die schönen Rosen und natürlich an Mami, Grossmami und Grossvati fürs betreuen und fänen! Meinem Bruder lief`s auch besser als in Buchs. Er fuhr auf den 30. Platz. Ich bin mir jedoch sicher, dass er uns noch zeigen wird, was in ihm steckt! Der Tag endete im Alpenrock, wo wir noch etwas feierten. 

 Nächstes Wochenende werde ich in Muttenz starten. Die Strecke kenne ich noch nicht, da ich letztes Jahr, zu der Zeit als das Rennen in Muttenz stattfand, an der WM in Schottland war. Ich bin jedoch gespannt und freue mich bereits! Ciao ciao!



Das erste Rennen des Swisspower Cups ist super geglückt!

Am Samstag reisten mein Brüder, mein Freund und ich mit dem Wohnmobil nach Buchs, SG und besichtigten sogleich die Strecke. Der lange Aufstieg gefiel mir sehr gut und mit dem Fully war es einfach geil, die Abfahrt hinunter zu racen.

Ich freute mich sehr auf das erste Rennen der Saison, war jedoch auch sehr nervös;) Den ganzen Winter hat man trainiert, nun stellte sich endlich heraus wo man steht. Auch wenn mich mein Trainer Nicolas Siegenthaler zu beruhigen versuchte, die Spannung blieb. Um 11:35 Uhr erknallte der Startschuss. Nach dem Start ging es gleich in den Aufstieg, wo ich einige Juniorinnen etwas distanzieren konnte. Die Deutsche Mona Eiberweiser blieb jedoch an meinem Rad und ging dann in Führung. In der Mitte des Aufstiegs gelang es mir, sie in der steilen Passage etwas zu distanzieren. Nach der ersten Runde betrug der Abstand 30 Sekunden. Die nächsten drei Runden fuhr ich mein Tempo. Insgesamt waren es 21 km und 1084 hm. Nach 1h 25min fuhr ich als Siegerin über die Ziellinie! Soooo geil!!! Ich war einfach nur glücklich!!! Der Rückstand der Zweitplazierten Mona Eiberweiser betrug 3min 55sek, der Drittplazierten Michelle Hediger 4min55sek. Zugleich fuhr meine Teamkollegin Maroussia Rusca auf den zweiten Platz hinter der Weltmeisterin Irina Kalentieva. Das brachte mich natürlich noch mehr zum strahlen!;) Mein Bruder fuhr mit einer leichten Erkältung und einer Platte auf den 49. Platz bei der Elite.

Ein grosses Dankeschön an Karin, Janine und Jan Zollinger fürs Betreuen und auch an alle die mich anfeuerten!!! Die Stimmung in Buchs war wirklich super! Ich freue mich schon auf nächsten Samstag (mein Geburtstag;)) --> Swisspower Cup Winterthur!



Das Trainingslager der Junioren Nationalmannschaft vom 7. – 16.3.08 war genial! In Giverola, Spanien ist alles vorhanden, was ein Bikerherz begehrt. Das steinige Gelände war voll von Singletrails, das Wetter war meist schön und warm, das Buffet war ein Traum und auch für die Erholung standen Massagen, Sprudelbad und BEMER-Matten zur Verfügung. Bereits zum vierten Mal durfte ich mit der Bikenati nach Giverola gehen.

Meine Vorfreude auf dieses Trainingslager war groß. Auf der Reise mit dem Car Rouge gab es schon eine Menge zu erzählen und zu lachen! Bei der Ankunft am Meer gelegenen Clubhotel Giverola wartete bereits das Frühstücksbuffet auf uns. Am Mittag gingen wir gemeinsam für vier Stunden auf eine Tour. Am nächsten Tag gingen zuerst die Juniorinnen auf die Strasse und am Nachmittag ins Gelände. Die Junioren machten am Morgen das MTB-Training und am Nachmittag das Strassentraining. Jeden zweiten Tag durfte man sich von einem Trainer durchkneten lassen. Ein großes Dankeschön an alle, die nach dem Training für Massagen zur Verfügung standen!

Insgesamt trainierten wir ca. 30h. Das Gelände war super um an meiner Technik zu arbeiten. Auch auf der Strasse konnten wir gut trainieren und legten gegen Ende der Trainings sogar eine Pause ein, um einen Cappuccino an der Sonne zu genießen. Die Stimmung zwischen den Athleten war toll. Ich habe schon lange nicht mehr soooo oft gelacht! (richtiges Training der Bauchmuskulatur ;) gäll Marina) Da wir auch fünf Athleten aus dem Welschland dabei  hatten, konnte ich mein Französisch etwas verbessern. J`ai eu beaucoup de plaisir avec vous! Merci beaucoup! :) 

 



Am 8.2.08 kam mein Bruder braungebrannt von Südafrika zurück. Er trainierte dort drei Wochen zusammen mit den fünf weiteren Bikers der Sportler - RS. Einmal kurz drücken und ciao, ciao! Ab zum Flughafen--> Mallorca! Eine Woche trainierte ich dort mit meinem Freund. Wir mussten jedoch nicht nur zu zweit gegen den Wind kämpfen, sondern hatten eine amüsante Begleitung: Roger, Oli, Jacky Walder und Carina, Danilo Capellari. Wir waren im Hotel Iberostar Playa de Muro.

Jeden Morgen schlichen wir, noch etwas verschlafen, am Pool vorbei an den Strand. Morgenjogging! Ich vermisse es jetzt schon, am Meer entlang zu laufen und den Sonnenaufgang zu bestaunen. Danach füllten wir unsere Mägen am Frühstücksbuffet. Die Auswahl war gross und verleitete dazu, etwas zuviel zu essen;). Also gönnten wir uns noch etwas Zeit, um zu verdauen. Dann ging’s ab aufs Velo! Mallorca eignet sich super zum „gümmälä“! Auf den Flächen sind vor allem Schafe zu sehen. Es gibt aber auch wunderschöne Pässe. Mit tropischen Pflanzen umgeben schlängeln sich diese Strassen den Berg auf und ab. Das Wetter war nicht ganz so schön wie vor zwei Jahren, als ich schon einmal da war. Meist wehte ein starker Wind. Doch Carina und ich überliessen die Führung unseren drei starken Männern. Klappte super! ;) Zurück im Hotel genossen wir noch etwas die Sonne auf der Piazza, Dehnen, Sprudelbad, Sauna und schon war wieder Zeit fürs Abendessen. Wenn man nicht gerade sein Teller am Buffet füllte, dann lachte man bestimmt über Jacky`s Witze! Es war eine schöne Zeit in Mallorca. Die neue Umgebung, Sonne, Meer, alles motivierte! Am Samstagabend reisten wir in die kalte Schweiz zurück. Aber fa niente.. in drei Wochen vom 7.3. – 15.3.08 werde ich mit der Junioren Nationalmannschaft in Giverola, Spanien sein!!! Juhuiiiiiiiii!!!!!!!!!!



Am 19. und 20.1.08 fand der vierte Trainingslehrgang des Mountainbike-Kaders Juniorinnen/Junioren in Obererntfelden, AG statt. Zu Beginn bekamen wir einige Inputs im Bezug auf die Sponsorensuche. Am Nachmittag wurden wir im Gelände etwas aktiver und konnten an unserer Technik herumfeilen. Geleitet wurde das Training von Nationaltrainer Beat Stirnemann, Rolf Vollenweider und Sämi Reichen. Nach dem Nachtessen folgte dann die lehrreiche und teilweise sehr amüsante Videoanalyse. Am Sonntagmorgen kamen wir etwas ins schwitzen. Das Training wurde von Betrick Kuik, Physio Therapeut der Elite Nationalmannschaft, in der Turnhalle Muhen geleitet. Nach einem intensiven Aufwärmen ging es weiter mit Lauf-ABC und Sprungschule, dann einige Rumpf- und Entspannungsübungen. Wieder geduscht und frisch trafen wir und im Theorieraum: Mentaltraining, der ILZ(idealer Leistungszustand). Man merkt, dass die mentale Stärke im Sport eine wichtige Rolle spielt. Es wurden eigene Erfahrungen besprochen und Tipps gegeben. Am Ende der Stunde war viel in unseren Köpfen, was wir für die kommende Saison gebrauchen können. Und wie schlossen wir den Natizusammenzug ab? Natürlich mit Techniktraining im Gelände.
Es war ein lehrreicher Trainingslehrgang. Im physischen, wie auch psychischen Bereich wurde intensiv gearbeitet. Ich konnte viel profitieren und danke allen Leitern, die uns in Technik, Sponsorensuche, Kraft- und Mentaltraining wieder ein Stück weiter gebracht haben!

Auch im sprachlichen Bereich konnte ich profitieren! Merci Lise-Marie! C était trop rigolo!





Juhuiii! Ich habs geschafft, meinen Titel bei den Juniorinnen zu verteidigen! Durch den Regen verwandelte sich die Strecke zu einer Schlammschlacht! Es war ein sehr hartes Rennen! Am Start kam ich schlecht in die Pedalen, konnte mich jedoch rasch an die Spitze sprinten. In der rutschigen Wiesenabfahrt wurde ich von Lise-Marie Henzelin überholt. Kurz später kam die erste Wechselzone. Da Liese-Marie nicht wechselte, konnte sie mich etwas distanzieren. Doch beim Wiesenaufstieg überholte ich sie bereits und konnte mit meinem sauberem Quer viel schneller davon fahren. Ich kämpfte weiter! Es war ein richtiges Querrennen: viele Laufpassagen und Schlamm! Ich stehe eigentlich nicht so auf solche Rennen. Trotzdem gelang es mir, nach 45 Minuten als Siegerin über die Ziellinie zu fahren. Ich war ziemlich erschöpft und mega happy! ;) Lise-Marie wurde Zweite mit einem Rückstand von 3:44 Minuten und Jenni Sägesser wurde Dritte.

Über den Schweizermeistertitel freue ich mich riesig und bin für die kommende Bikesaison voll motiviert!



Ein gelungener Start in die neue Saison 2008!                                     

Die Strecke des Radquers in Dübendorf liegt auf dem Flugplatz und ist somit etwas Spezielles! Sie führt einige Male über einen langgezogenen Hügel, durch das Fliegermuseum und ist mit drei Doppelhürden versehen. Rhythmuswechsel und Technik war gefragt. Um 12:15 rasten wir Juniorinnen über die gefrorene Wiese. Eine Minute später erfolgte der Start der Elite Damen. Insgesamt waren fünf Runden zu fahren. Der Start gelang mir gut und somit war ich schon nach der ersten Runde mit 20 Sek. Vorsprung auf die zweite Juniorin unterwegs. Bis zur zweitletzten Runde war ich vorne alleine an der Spitze, dann wurde ich von der Elite Schweizermeisterin Kathrin Leumann eingeholt. Mit 43 Sek. Rückstand fuhr ich als zweite über die Ziellinie. Dritte wurde Elitefahrerin Alexandra Bähler. Vierte und auch zweite Juniorin wurde Jenni Segässer mit 2:23 min Rückstand auf mich.

Momentan bin ich in der Vorbereitung für die MTB Saison. Diesen Schwenker ins Radquer machte ich, um meinen Schweizermeistertitel zu verteidigen. Umso mehr freue ich mich über dieses Resultat des Vorbereitungsrennens! Am Sonntag, 6.1.08 findet die Radquer Schweizermeisterschaft in Frenkendorf, BL statt. Seit doch so lieb und drückt mir kräftig die Daumen! Merci! ;)




" Das neue „Talent of the year 2007“ heisst Lucas Fischer! Dies wurde an der Team Schroders Christmas Party bekannt gegeben. In seiner Sportart dem Kunsturnen hat er so richtig abgeräumt und kam sogar dank seinen Top Resultaten in der Sendung „Sport Aktuell“! Wir restlichen Athleten gingen an diesem Abend leer aus. Sogar den Publikumspreis hat sich Lucas geschnappt;) Aber ehrlich gesagt, war er auch mein Favorit und auch ich hätte für ihn gestimmt. Er war eindeutig der Beste von uns und hat es vollkommen verdient! Doch auch die restlichen Talente haben in der Saison 2007 sehr viel erreicht. Ich möchte auch ihnen ganz herzlich gratulieren und wünsche allen viel Erfolg im 2008!!!

Ich bin stolz, dass ich im Team Schroders 2007 dabei sein durfte und bin über die großzügige Unterstützung sehr dankbar!

Auch den Talenten vom Jahr 2008, darunter meine Nachfolgerin Michelle Hediger wünsche ich alles Gute!!!"

Mit "Team Schroders" wollen wir Potenzial erkennen und fördern. Deshalb unterstützt Schroders fünf Schweizer Nachwuchstalente aus verschiedenen Sportarten. Basis für die Auswahl der jungen Sporttalente ist eine prominente fünfköpfige Jury aus den jeweiligen Disziplinen, die sich aus den Besten ihres Faches zusammenstellt:
Bernhard Russi, Donghua Li, Simone Niggli-Luder, Marcel Fischer und Thomas Frischknecht.
Die fünf ausgewählten Sportlerinnen und Sportler werden von Schroders ein Jahr lang mit je CHF 10'000.- unterstützt und vom jeweiligen Jurymitglied als Mentor in ihrer Karriere begleitet. Nach Ablauf des Sponsoring-Jahres 2007 erhält derjenige Nachwuchs-Sportler, der sein Potenzial am besten genutzt hat einen zusätzlichen Förderpreis von einmaligen CHF 10'000.-

Team Schroders 2007

Gabriel Anthamatten, Ski
Matthias Kyburz, Orientierungslauf
Lucas Fischer, Kunstturnen  
Vivienne Meyer, Mountain Bike
Antoine Varenne, Fechten 





Dank guten Resultaten in Fehraltorf, Wädenswil und Steinmaur konnte ich mich für die Radquer Europameisterschaft in Hittnau qualifizieren. Bei zügig, kalter Bise kamen wir in Hittnau an. Im Zelt der Schweizer fuhren bereits die Junioren auf ihren Rollen ein. Betreuer huschten herum. Noch einmal drehte ich  auf der nun feuchten und rutschigen Strecke eine Runde. Dann der Start der Junioren um 11:00 Uhr. Genialerweise befand sich das Schweizer-Zelt direkt an der Strecke. So konnten wir unsere Landesgenossen lautstark anspornen. Sie schlugen sich tapfer in diesem harten Rennen.
 Um 11:45 war es dann so weit: Start der Elite Damen! Wir jungen Schweizerinnen mussten natürlich hinten einstehen. Insgesamt waren 32 Fahrerinnen am Start. Der Startschuss: “Päng“! Anfangs hatte ich etwas Mühe nach vorne zu kommen. Später freute ich mich riesig, da ich merkte, dass ich gar nicht so schlecht im Rennen bin. Es gelang mir sogar einige Runden als erste Schweizerin zu absolvieren. Ich war in einer Gruppe von ca. 5 Fahrerinnen. Später verlor ich jedoch den Anschluss und musste so, einige Passagen alleine im Wind bekämpfen. Mein Vorteil der Strecke war wohl die Abfahrt, wo es mir einige Male gelang zu überholen. Die Strecke ist für Zuschauer sehr interessant: schnell, viele Wiesen, mit einer Laufpassage und der Schlosshügel-Abfahrt versehen. Es war genial wie man als Schweizerin und VC Hittnau-Mitglied angefeuert wurde! In der zweitletzten Runde wurde ich von Katrin Leumann eingeholt und versuchte sogleich an ihrem Hinterrad zu bleiben. Mit 3min 22 sek Abstand auf die Siegerin Daphny Van der Brand kam ich als 18. ins Ziel. Sogleich wurde ich mit Gratulationen überflutet, was einfach „mega schön“ war! Ich bin sehr zufrieden mit meinem Rennen! Es war ein einmaliges Erlebnis! Gratulation an alle Swissladys!

15. Katrin Leumann
18. Vivienne Meyer
23. Jasmin Achermann
25. Lise Müller
26. Jenni Sägesser
27. Lise-Marie Henzelin
28. Nicole Hanselmann
29. Marina Giger

 Das letzte Rennen der Europameisterschaft war das der U 23 Fahrer, wo auch mein Bruder Pascal startete. Er war gut im Rennen, als er jedoch in der dritten Runde stürzte. Beim Sanitätsposten wurde seine Schulter untersucht. Danach fuhr ihn mein Vater ins Spital. Wirklich schade, dass dies gerade an der Heim-EM passieren musste! Die Diagnose: Überdehnung und Prellung der Schulter. Gute Besserung!!!

Ein grosses Dankeschön an alle Betreuer und Fans!!!

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Hier zu den Fotos



Das Rennen fand auf der letzt jährigen SM-Strecke statt. Um 12:30 erknallte der Startschuss. Ich hatte Mühe in meine Klickpedalen zu kommen, schaffte es jedoch noch, mich nach vorne zu sprinten und als Zweite in die Kurve zu fahren. Kurz danach lag ich in Führung und vergrösserte je länger je mehr meinen Abstand zur zweiten Juniorin. Ich hatte einen guten Tag erwischt und fühlte mich fit. Die Strecke ist ziemlich flach, hat viele Wiesenpassagen und vor der Zielgeraden fährt man auf einem Singletrail im Wald, der mir als Bikerin sehr gefällt. Am Ende der letzten Runde holte mich Katrin Leumann ein. Ich versuchte an ihrem Hinterrad zu bleiben, konnte sie jedoch nicht mehr übersprinten und wurde mit 0.5sek Rückstand knapp Zweite. Dritte wurde Jasmin Achermann, die bereits bei den Elitedamen startet. Für die 13.8 km brauchten wir 36min. An diesem Radquer fand auch die Kantonsmeisterschaft statt, die ich als erste Zürcherin gewann. Mit diesem Renne bin sehr zufrieden.




Das Rennen der Juniorinnen startete um 12:30. Auf der langen Zielgeraden gelang mir einen guten Start. Die ersten drei Runden fuhr ich mit Lise-Marie Henzeline zusammen. Wie immer starteten die Elitefrauen eine Minute hinter uns. Als uns Katrin Leumann überholte, konnte ich ihr Tempo nicht mithalten. Auch verlor ich den Kontakt zu Lise-Marie. Nach 12 km war das Rennen zu Ende. So kam ich once again als dritte ins Ziel. Während dem Rennen hatte ich etwas Mühe mit der Kälte, sonst liefs eigentlich gut.

Ein grosses Dankeschön an Jan, meinen Freund, der an seinem Geburtstag ins verschneite Wädenswil kam und mich betreute! Merci auch an Eric Brüngger für seine Hilfe in der Wechselzone!




 Mein erstes Querrennen in dieser Saison startete in Fehraltorf. Nach einem genialen Start verklemmte es mir bereits beim ersten Wiesenaufstieg die Kette. Dies zwang mich vom Velo zu steigen und den Aufstieg zu rennen. Es gelang mir nicht die Kette zurück auf das Kettenblatt zu bringen und so fuhr ich mit knacksendem Geräusch in die Wechselzone. Nun kam die Aufholjagd. Ich hatte viel Zeit verloren und wollte alles geben um nach vorne zu kommen. Der Abstand zur Führenden Marina Giger wurde immer etwas kleiner. Nach einiger Zeit holte mich Lise Müller, die eine Minute hinter den Juniorinnen startete ein. Es war ein hartes Rennen. Ich konnte mich bis auf den Dritten Platz kämpfen. Den Zielsprint um den zweiten Platz verlor ich jedoch und blieb somit hinter der Siegerin Lise Müller und Marina Giger auf dem dritten Platz. Ich hake dieses Renne ab und schaue vorwärts auf das nächste Quer in Wädenswil.

Mein Bruder Pascal fühlte sich nicht top fit, startete jedoch trotzdem und gelang auf den 22. Rang. Bester U23 Fahrer war Dries Govaerts aus Belgien. Er fuhr auf den guten 14. Platz. Bei den Junioren gewann Mountainbike Weltmeister und Teamkollege Thomas Litscher.  
Hier zu den Rangliesten

 Vielen Dank an Eric Brüngger und Stefan Trafalet, meine Helfer in der Wechselzone! Auch bedanke ich mich bei meinem Freund, der ganzen Family und Anderen fürs „fänen“!!!




"In der Woche vom 3.9. - 9.9.07 fanden im Schottischen Fort William die Mountainbike Weltmeisterschaften statt. Dies war ein super Erlebnis! Schon eine Woche zuvor reiste ich mit meinen Eltern nach Fort William. Somit hatte ich die Chance, mich für meine erste Weltmeisterschaft optimal vorbereiten zu können. Ich hatte Glück: die Strecke sagte mir zu. Es begann mit einem lagen Aufstieg, dann in eine super schöne Abfahrt, zum Schluss in die Fläche und vor dem Ziel stieg es bis zum letzten Trail steil an. Der Aufwand früher anzureisen hatte sich gelohnt. Ich kannte die Strecke in- und auswendig. Somit konnte ich mich steigern und schneller, als man es von mir gewohnt ist, die Anfahrt hinunter fahren. Schließlich kam auch die Schweizer Delegation, von Koch bis zum Elitefahrer, im verregneten Schottland an. Den Auftakt machten Petra Henzi (Damen), Thomas Litscher (Junior), Nino Schurter (U23) und Florian Vogel (Elite) an der Team Relay. Vor den Polen und den Amerikanern eroberten sie sich die Goldmedallie.

Mittwoch, 5.9.07, das Rennen der Juniorinnen. Ja, ich war nervös, klar, aber auch motiviert! Der Starschuss erknallte um 10:30 Uhr. Aus der zweiten Reihe gelang mir ein guter Start. Schon während dem Aufstieg war ich an zweiter Stelle hinter der Deutschen Ines Toma. Doch auf dem Weg bis zum höchsten Punkt überholten uns noch 3 Fahrerinnen. In der Abfahrt war es mir unmöglich zu überholen. Gebremst von einigen Fahrerinnen verlor ich den Kontakt zur Spitze. Insgesamt waren drei Runden an 7 km zu fahren. Es Regnete, war jedoch nicht zu kalt. Ich fuhr also mein Rennen weiter und wurde von meiner Landskollegin Kathrin Stirnemann eingeholt. Zusammen erkämpften wir den Aufstieg. In der Abfahrt holten wir die Ungarin Barbara Benko, Vizeeuropameisterin 07, ein. Mit ihr zusammen fuhr ich die letzte Runde bis zur Abfahrt, wo ich Barbara genügend distanzieren konnte, um vor ihr ins Ziel zu kommen. Ausgekämpft und ganz schmutzig fuhr ich als Sechste über die Ziellinie. Es gewann Alla Boyko aus der Ukraine vor Jitkan Skarnitzlova, Tschechien und Julie Bresset, Frankreich. Kathrin Stirnemann wurde vierte.

Mit dem 6. Rang an meiner ersten Weltmeisterschaft bin ich zufrieden. Ich habe mir mehr erhofft, doch ich sehe es als geniales Erlebnis und Erfahrung. Ich werde versuchen an mir zu verbessern, was noch besser sein könnte. Da ich noch zum jüngeren Jahrgang gehörte, kann ich nächstes Jahr noch einmal bei den Juniorinnen starten, wo die Weltmeisterschaften in Italien sein werden. Ich habe also noch eine Chance und werde mein Bestes geben.

Ein riesiges Dankeschön an alle Betreuer!Herzliche Gratulation an alle Fahrer!"


 
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