News 2012
World Cup Nove Mesto, CZ 12.05.12
Nach dem zweiten World Cup der Saison in Houffalize kam bei mir eine kleine Pechsträhne. Das Rennen in Heubach musste ich wegen Übelkeit und Schwindel aufgeben und gleich zwei Tage darauf stürzte ich an einem Kriterium in Lichtenstein. Die Schürfwunden waren angesichts des komplett zerschroteten Rennrads nur halb so schlimm. Der geprellte Ellbogen machte mir jedoch etwas Mühe. In den darauf folgenden Tagen war es mir unmöglich, auch nur beim kleinsten Würzelchen den Lenker zu halten. Das war auch der Grund, weshalb ich auf das Rennen in Solothurn verzichten musste.
Nun aber zu Nove Mesto. Für dieses Rennen hatte ich mir meine Einstellung klar festgelegt: „Egal in welcher Position du dich befindest, gib alles, hab Spass dabei und just do it!“ Und ich glaube diese Einstellung hat mir echt geholfen. Zwar ist der 16. Rang nicht gerade das höchste der Gefühle. Dennoch kann ich sagen, dass ich mein Bestes gegeben habe und einfach nicht mehr drin lag. Vor allem habe ich, da ich mich nicht mehr so sehr auf die Rangierung konzentriert habe, echt Spass gehabt!
Edi, Lucky und unserem new teammember Jerry danke ich viel, viel Mals für die super Betreuung! Nun heisst es Ciao Tschechien, Salut France!
World Cup Houffalize, BE 14.04.12
Der zweite World Cup der Saison fand diesmal in Houffalize, Belgien statt. Die Strecke war ziemlich anspruchsvoll, Erholung schien ein Fremdwort zu sein. Kaum kam man aus der Abfahrt gings wieder hoch und nach der einen Kurve folgte auch schon die nächste. Mir gefiel die Strecke ganz gut, hart war sie aber allemal. Der Start der U23 Damen erfolgte am Samstag, 11:30 Uhr, eine Minute vor den Juniorinnen. Mein Vorteil, in der ersten Reihe starten zu können, versaute ich mir gleich zu Beginn. Ich konnte einfach nicht in die Pedale einklicken. Sobald ich den steilen Startaufstieg überwunden hatte, begann die Aufholjagd. Doch bei dieser Aufholjagd blieb es dann auch. Ich befahnd mich in einer Gruppe von Fahrerinnen, die während dem ganzen Rennen sehr dicht beieinander waren. Eigentlich hätte man hier sehr schnell einige Positionen gut machen können. Doch es ging einfach nicht. Ich sah zwar meine Konkurrentinnen vor mir, die entscheidende Kraft zu überholen fehlte jedoch. Nach einer knappen Stunde kam ich als Zwölfte ins Ziel. Nun gilt es das Rennen gut zu analysieren, um danach wieder nach vorne zu schauen!
Meinem Team, Edi, Lucky, Manu und Stefano danke ich ganz herzlich für ihren super Einsatz!!!
Marlene Südtirol Sunshine Race in Nals, Italia 01.04.2012
Die Trainingslagerwoche vom 26.-31.03.12 verbrachte ich zusammen mit meinem Team im schönen Hotel Lindenhof im südtirolerischen Naturns. Neben vielen qualitativ wertvollen Trainingseinheiten auf dem Bike, sowie auf der Strasse fanden ebenfalls unsere Teampräsentation, sowie das Team Fotoshooting statt. Langweilig wurde es in dieser Woche bestimmt nicht. Dennoch halfen das angenehme Ambiente und die leckeren Gourmetspeisen des Lindenhofs sich von einem hektischen Tag zu erholen. Ein Höhepunkt dieses Trainingslagers war das Sunshine Race in Nals, welches am Sonntag 01.04.12 statt fand. Ganz so locker wie vor drei Jahren, wo ich in meiner ersten U23-Saison in Nals auf Rang zwei fuhr, konnte ich diesmal nicht an den Start gehen. Der Sturz von Pietermaritzburg schien in mir eine leichte Blockade hervorgerufen zu haben. Doch nun war keine Zeit mehr, um die fehlende Sicherheit wieder zu erlangen. Nun hiess es; just ride and do my best! Der Start verlief ganz nach meinem Wunsch und so konnte ich nach der Startrunde gleich hinter meiner Teamkollegin Nathalie Schneitter in den ersten Singletrail-Aufstieg einfahren. Ich fühlte mich gut, die Form ist da! Bergauf konnte ich immer schön mein Tempo fahren. Bergab verlor ich hingegen immer wieder etwas Zeit, so dass ich bis zum Schluss noch drei, vier Plätze nach hinten viel und somit auf dem dreizehnten Rang der Elite-, sowie auf dem zweiten Rang der U23-Kategorie landete. Ich denke dieses Rennen hat mir vom Trainingseffekt sehr viel geholfen, war auch der Rang nicht gerade eine Höchstleistung gewesen. Schon während dem Rennen konnte ich wieder etwas mehr an Sicherheit gewinnen, was mir zeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Nun darf ich noch weitere drei Tage hier im schönen Südtirol geniessen. Am Mittwoch geht’s dann wieder nach Hause in die Schweiz.
Gerne möchte ich mich noch bei meinem ganzen Team und allen Leuten, die dieses Trainingslager ermöglichten bedanken! Sei dass Lucky, der dafür sorgte, dass unsere Beine immer fit waren oder Norri, Manu und Edi, die unsere Bikes starklar machten. Sei das Armin und Otto, die für unser Team eine menge geniale Fotos schossen. Sei dass unser capo Erminio, der extra von Milano anreiste, um uns am Rennen anzufeuern. Ich danke euch allen! Ein grosses Dankeschön geht an unseren Teammanager und Trainier Edi, hat er doch das ganze TL organisiert und hastete, wie ein fleissiges Bienchen vom einem zum anderen Termin. Vielen Dank Edi für alles, was du für uns diese Woche geleistet hast!
Natürlich möchte ich noch all meinen Mädels gratulieren! Eva fuhr wie der Wind und holte sich einmal mehr den verdienten Heimsieg und auch Nathi gelang mit dem dritten Rang ein super Rennen! Bravo Lisa! Sie fuhr in ihrer ersten U23-Saison gleich hinter mir auf den dritten Rang! Auch Andrea schickte uns super News aus der Schweiz, holte sie sich doch den Sieg in Buchs. Die meisten Gedanken schicke ich jedoch Julia! Meine Zimmergenossin stürzte im Rennen und hat sich nun so schwer verletzt, dass sie sich einige Zeit schonen muss. Pass gut auf dich auf, werde schnell gesund und „Pfienti“;)!
World Cup Pietermaritzburg 17.03.12
17.03.12, 16:30, wir befinden uns am World Cup in Pietermaritzburg und soeben ertönte der Startschuss, der die U23 Ladies ins Rennen schickte. Schon während dem Warm-Up kam der Regen und verwandelte die Strecke in eine gewaltige Rutschpartie. Der lehmige Boden wurde arschglatt und liess so manches Vorderrad wegrutschen. Es war mühsam. Meine Beine fühlten sich gut an, sodass ich mich im Aufstieg immer wieder etwas von der Konkurrenz distanzieren konnte. In der Abfahrt wusste man jedoch nie genau, was einen erwartete. Das eine Mal lief` s gut, beim nächsten Mal lag man wieder am Boden. Es war ne richtige Schlammschlacht. Der siebte Rang ist fürs erste ganz OK. Und doch hatte ich nach dem Rennen das Gefühl, gar nicht voll Gas gegeben zu haben. Ich sage Mal: nächstes Rennen, nächstes Glück! Nun freu ich mich auf eine Woche daheim, bevor es dann ins Trainingslager im Südtirol geht.Ein grosses Dankeschön geht an mein Team für den super Support!
Teamnews by Bernhart Josef
Bitterer Weltcupeinstand in Südafrika: Von Stürzen, Pech und guter Hoffnung
Ein schwarzer Tag für das MTB Pro-Team Colnago-Südtirol beim Weltcupauftakt in Pietermaritzburg. Eva Lechner stürzt an vorderster Front. Mit Problemen am Bike und Schmerzen im Oberschenkel kommt sie am Ende auf Rang 26. Noch schlechter der Einstand für Nathalie Schneitter, die auf Platz 29 über die Ziellinie fährt. Einzig die junge Vivienne Meyer fährt bei Regen und schwierigsten Bedingungen in der U23-Kategorie auf Rang sieben.
Kein Glanz bei Elite, aber U23-Vivienne Meyer top
Traurig und verbittert kommentieren Team-Manager Edmund Telser und Team-Präsident Erminio Bolgiani den Weltcupeinstand ihrer Colnago-Damen. „Es war einfach ein unglücklicher Tag“, sagt Edmund Telser und ergänzt: „Eva stürzt im Rockgarden in der ersten Runde, in der sie noch hoffnungsvoll in der Spitzengruppe fährt. Danach hatte sie Probleme mit dem Rad und Schmerzen im Oberschenkel. Auch Nathalie erwischte einen rabenschwarzen Tag. Umso mehr freuen wir uns über den siebten Platz von Vivienne.“ Während Eva Lechner und ihre Schweizer Teamkollegin Nathalie Schneitter mit ihren Resultaten in der Elite-Kategorie alles andere als zufrieden sein können, fuhr Vivienne Meyer ein hervorragendes U23-Ergebnis ein. Mit viel Herz, trotz Regens und in einem Rennen, das aufgrund der schwierigen Bedingungen im Downhill entschieden wurde, platzierte sich das „Team-Küken“ sicher in den Top-Ten und zeigte, dass in Zukunft noch oft mit ihr zu rechnen sein wird.
C2 Pietermaritzburg, South Africa – fist race of the season 2012
Meinen ersten Wettkampf bestritt ich in Pietermaritzburg. Dieses Rennen diente sowohl als Saisoneinstieg, als auch Vorbereitung für das erste wichtige Rennen der Saison: World Cup Pietermaritzburg. Nach der Anreise am Donnerstag ging ich am kommenden Tag zusammen mit Nathi auf Streckenbesichtigung. Die Strecke ist verglichen zum letzten Jahr etwas gekürzt, sowie mit zwei, drei zusätzlichen heikeln Stellen versehen worden. Am Samstag um 10:00 Uhr war es dann soweit. Die U23 Kategorie startete zusammen mit der Elite, so dass wir insgesamt 27 Athletinnen waren. Der Start verlief ziemlich gut und so konnte ich meine Position in den vorderen Rängen sichern. Danach versuchte ich mehr oder weniger mein eigenes Tempo zu fahren. Mein Ziel für dieses Rennen war es, wieder etwas Rennfeeling zu bekommen, aber doch nicht ganz ans Limit zu gehen. Schliesslich stand das wichtige Rennen erst noch bevor. Der erste Wettkampf der Saison ist immer hart. Der Körper muss sich erst wieder daran gewöhnen, solchen Strapazen ausgesetzt zu werden und bis an seine Grenzen zu gehen. Nach gut zwei Stunden kam ich schliesslich ins Ziel. Mit meinem 13. Rang kann ich fürs erste durchaus zufrieden sein.
Mein Team auf Facebook
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Trainingslager Teneriffa 06.-20.02.12
Schon ist die Hälfte meines Trainingslagers vorüber. Ganz zu Beginn hatte ich zwar etwas Mühe mit meinem Puls. Der krasse Temperaturunterschied (Schweiz -20° / Teneriffa 20°) machte meinem Körper deutlich zu schaffen. Abgesehen davon lief jedoch alles wie gewünscht. Zusammen mit Eva ging ich die Insel auskundschaften, auf der Suche nach geeigneten Trainingsrouten. Ich bin wirklich sehr froh, dass ich den eisigen Winter zurücklassen konnte, um hier in der Wärme mein Grundlagentraining absolvieren zu können. Es ist schon fast etwas dekadent. Während dem ich hier die Sonne geniessen kann, schrieb mir mein Bruder kürzlich: „Bin gerade auf dem Pfäffikersee. Er ist zugefroren.“ Zusammen mit Eva, Lisa und Julia werde ich nun noch eine weitere Woche voll auskosten können, bevor es heisst: back home into the cold. Doch bis dahin geniessen wir` s in vollen Zügen, strampeln noch einige Kilometer ab und tanken uns voll mit Sonne und Wärme.
Auch die zweite Woche verging wie im Flug und schon bald heisst es adiòs Teneriffa. Zwar muss man doch sagen, dass wir mit dem Wetter nicht immer so Glück hatten. Doch mit der richtigen Einstellung gelingt auch bei schlechtem Wetter ein super Training. An der Qualität der Trainings konnte das Wetter bestimmt nichts anhaben. Nein, die Trainings liefen ausnahmslos optimal, was mich doch sehr erfreut. Es ist ein schönes Gefühl, das Beste aus diesen zwei Wochen herausgeholt zu haben. Und obwohl ich weiss, dass Zuhause der kalte, nasse Winter schon auf mich wartet; ich freue mich auf zwei Wochen bei Freund & Familie, freue mich auf „meine“ Kinderlein in der Kinderkrippe, bevor es dann heisst: ab nach Südafrika!
Team-Wintertrainingscamp
Es war ein super Wochenende mit viel Schnee, genialem Wetter und ne menge Spass! Die Schneeschuhwanderungen wurden dank Eva & Nathi zu richtigen Adventuretours! ;) Aber mehr will ich euch nicht verraten, hier der Bericht:
Teamnews by Bernhart Josef
Bergauf im Schnee – Wintertrainingscamp des Women MTB-Pro-Team COLNAGO-Südtirol im Kleinwalsertal
Es ist etwas ganz besonderes, das Kleinwalsertal. Das Tal gehört zum österreichischen Bundesland Vorarlberg. Aber keine Straße führt von Österreich dorthin. Will man das idyllische Tal erreichen, so ist ein Umweg über Bayern nötig. Wer glaubt, dies sei ein Nachteil, der war noch nie dort. Denn einmal in diesem herrlichen Fleckchen Erde gewesen und die Gastfreundschaft der Menschen dort erlebt, wird man die Faszination „Kleinwalsertal“ nicht mehr los. Auch das COLNAGO-Team Südtirol hat das Tal in diesem Jahr für sein Wintertrainingscamp gewählt. Nicht zum Biken, sondern auf Skiern im Schnee.
Kleines Berghotel – Service mit Herz
Untergebracht beim eingefleischten Biker Frank Simon, Chef im Kleinen Berghotel, fühlte sich das gesamte Team in besten Händen. Team-Manager Edmund Telser hatte ihn auf Malaysia kennengelernt. Dort, wo seine beiden Schweizer Elitefahrerinnen im vergangenen Herbst am Langkawi-Etappenrennen teilgenommen und dieses eindrucksvoll gewonnen hatten, hatten sie sich getroffen. „Frank hat uns eingeladen und bestens verköstigt. Uns fehlte es an nichts bei ihm im Haus, alle Wünsche wurden erfüllt“, zeigt sich Edmund Telser nach der Rückkehr vollauf begeistert. Die Bedingungen für ein gelingendes Wintercamp waren optimal. Knappe zwei Meter Schnee im Tal und Traumwetter.
Trainingstag eines Profi-Teams
Wie es sich für ein Profi-Team gehört, wurde auch hart trainiert. „Unser normaler Tagesablauf begann um sieben Uhr“, erzählt Edmund Telser. „Mit morgendlichem Joggen, anschließend Stabilisations- und Kraftübungen mit unserem Physiotherapeuten Lukas Erckert, um 8.30 Uhr Frühstück, 10.30 Uhr Schneeschuhwandern, ca. drei bis fünf Stunden, anschließend ca. dreißig Minuten Training auf der Rolle“, führt Edmund Telser aus. „Und gegen 17.00 Uhr Sauna, dann Abendessen, gemütliches Unterhalten sowie Planungsgespräche.“
Besuch von SHIMANO und VAUDE
Insgesamt vier Tage, von Donnerstag, 12. bis Sonntag, 15. Jänner, hielt sich das gesamte Team im Kleinwalsertal auf. Mit dabei waren nicht nur die Fahrerinnen Eva Lechner, Nathalie Schneitter und Vivienne Meyer sowie U23-Nachwuchshoffnung Julia Innerhofer und Lisa Rabensteiner, sondern auch große Teile des Trainer- und Supportteams. Nachwuchstrainer Manuel Gschnell ebenso wie Mechaniker Norbert Platzgummer. Am Freitag, hatte das Team Besuch von Cor Van Leeuwen, seines Zeichens Marketing Officer bei SHIMANO und zuständig für den MTB-Bereich. „Cor war topfit. Er machte mit uns eine fünfstündige Schneetour, stellte uns dann das neue Shimano-Programm für 2012 in einer Präsentation vor und am Abend ging es dann noch einmal zu Fuß auf eine Hütte“, erzählt Edmund Telser und ergänzt: „Beim Schwarz-Peter-Spiel haben wir ihn dann aber doch besiegt. Es war allerdings ein Leichtes, denn er kannte das Spiel vorher nicht.“ Man kann sich gut vorstellen, dass die anschließende Rodelfahrt Richtung Tal ein großer Spaß war.
Am Tag darauf gesellte sich auch Günther Acherer, Italien-Repräsentant von Bekleidungssponsor VAUDE zum Team. Begleitet von einigen seiner Mitarbeiter wurden Suchübungen mit ARVA-Suchgeräten durchgeführt und am Abend ein Vortrag von Extrembergsteiger Helmut Gargitter vom VAUDE-Skitourencamp organisiert. Eine speziell für das VAUDE- und COLNAGO-Team am Sonntag durchgeführte Skitour mit Helmut Gargitter war der krönende Abschluss eines rundum gelungenen Wintertrainingscamps 2012 im Kleinwalsertal.
Vivienne
Meyer