News 2007

Team Schroders

" Das neue „Talent of the year 2007“ heisst Lucas Fischer! Dies wurde an der Team Schroders Christmas Party bekannt gegeben. In seiner Sportart dem Kunsturnen hat er so richtig abgeräumt und kam sogar dank seinen Top Resultaten in der Sendung „Sport Aktuell“! Wir restlichen Athleten gingen an diesem Abend leer aus. Sogar den Publikumspreis hat sich Lucas geschnappt;) Aber ehrlich gesagt, war er auch mein Favorit und auch ich hätte für ihn gestimmt. Er war eindeutig der Beste von uns und hat es vollkommen verdient! Doch auch die restlichen Talente haben in der Saison 2007 sehr viel erreicht. Ich möchte auch ihnen ganz herzlich gratulieren und wünsche allen viel Erfolg im 2008!!!

Ich bin stolz, dass ich im Team Schroders 2007 dabei sein durfte und bin über die großzügige Unterstützung sehr dankbar!

Auch den Talenten vom Jahr 2008, darunter meine Nachfolgerin Michelle Hediger wünsche ich alles Gute!!!"

Mit "Team Schroders" wollen wir Potenzial erkennen und fördern. Deshalb unterstützt Schroders fünf Schweizer Nachwuchstalente aus verschiedenen Sportarten. Basis für die Auswahl der jungen Sporttalente ist eine prominente fünfköpfige Jury aus den jeweiligen Disziplinen, die sich aus den Besten ihres Faches zusammenstellt:

Bernhard Russi, Donghua Li, Simone Niggli-Luder, Marcel Fischer und Thomas Frischknecht.

Die fünf ausgewählten Sportlerinnen und Sportler werden von Schroders ein Jahr lang mit je CHF 10'000.- unterstützt und vom jeweiligen Jurymitglied als Mentor in ihrer Karriere begleitet. Nach Ablauf des Sponsoring-Jahres 2007 erhält derjenige Nachwuchs-Sportler, der sein Potenzial am besten genutzt hat einen zusätzlichen Förderpreis von einmaligen CHF 10'000.-

 

Radquer Europameisterschaft Hittnau 04.11.07

Dank guten Resultaten in Fehraltorf, Wädenswil und Steinmaur konnte ich mich für die Radquer Europameisterschaft in Hittnau qualifizieren. Bei zügig, kalter Bise kamen wir in Hittnau an. Im Zelt der Schweizer fuhren bereits die Junioren auf ihren Rollen ein. Betreuer huschten herum. Noch einmal drehte ich auf der nun feuchten und rutschigen Strecke eine Runde. Dann der Start der Junioren um 11:00 Uhr. Genialerweise befand sich das Schweizer-Zelt direkt an der Strecke. So konnten wir unsere Landesgenossen lautstark anspornen. Sie schlugen sich tapfer in diesem harten Rennen.

Um 11:45 war es dann so weit: Start der Elite Damen! Wir jungen Schweizerinnen mussten natürlich hinten einstehen. Insgesamt waren 32 Fahrerinnen am Start. Der Startschuss: “Päng“! Anfangs hatte ich etwas Mühe nach vorne zu kommen. Später freute ich mich riesig, da ich merkte, dass ich gar nicht so schlecht im Rennen bin. Es gelang mir sogar einige Runden als erste Schweizerin zu absolvieren. Ich war in einer Gruppe von ca. 5 Fahrerinnen. Später verlor ich jedoch den Anschluss und musste so, einige Passagen alleine im Wind bekämpfen. Mein Vorteil der Strecke war wohl die Abfahrt, wo es mir einige Male gelang zu überholen. Die Strecke ist für Zuschauer sehr interessant: schnell, viele Wiesen, mit einer Laufpassage und der Schlosshügel-Abfahrt versehen. Es war genial wie man als Schweizerin und VC Hittnau-Mitglied angefeuert wurde! In der zweitletzten Runde wurde ich von Katrin Leumann eingeholt und versuchte sogleich an ihrem Hinterrad zu bleiben. Mit 3min 22 sek Abstand auf die Siegerin Daphny Van der Brand kam ich als 18. ins Ziel. Sogleich wurde ich mit Gratulationen überflutet, was einfach „mega schön“ war! Ich bin sehr zufrieden mit meinem Rennen! Es war ein einmaliges Erlebnis! Gratulation an alle Swissladys!

Das letzte Rennen der Europameisterschaft war das der U 23 Fahrer, wo auch mein Bruder Pascal startete. Er war gut im Rennen, als er jedoch in der dritten Runde 

stürzte. Beim Sanitätsposten wurde seine Schulter untersucht. Danach fuhr ihn mein Vater ins Spital. Wirklich schade, dass dies gerade an der Heim-EM passieren musste! Die Diagnose: Überdehnung und Prellung der Schulter. Gute Besserung!!!

 Ein grosses Dankeschön an alle Betreuer und Fans!!!

 

 

Radquer Steinmaur 28.10.07

Das Rennen fand auf der letzt jährigen SM-Strecke statt. Um 12:30 erknallte der Startschuss. Ich hatte Mühe in meine Klickpedalen zu kommen, schaffte es jedoch noch, mich nach vorne zu sprinten und als Zweite in die Kurve zu fahren. Kurz danach lag ich in Führung und vergrösserte je länger je mehr meinen Abstand zur zweiten Juniorin. Ich hatte einen guten Tag erwischt und fühlte mich fit. Die Strecke ist ziemlich flach, hat viele Wiesenpassagen und vor der Zielgeraden fährt man auf einem Singletrail im Wald, der mir als Bikerin sehr gefällt. Am Ende der letzten Runde holte mich Katrin Leumann ein. Ich versuchte an ihrem Hinterrad zu bleiben, konnte sie jedoch nicht mehr übersprinten und wurde mit 0.5sek Rückstand knapp Zweite. Dritte wurde Jasmin Achermann, die bereits bei den Elitedamen startet. Für die 13.8 km brauchten wir 36min. An diesem Radquer fand auch die Kantonsmeisterschaft statt, die ich als erste Zürcherin gewann. Mit diesem Renne bin sehr zufrieden.

Radquer Wädenswil 21.10.07

Das Rennen der Juniorinnen startete um 12:30. Auf der langen Zielgeraden gelang mir einen guten Start. Die ersten drei Runden fuhr ich mit Lise-Marie Henzeline zusammen. Wie immer starteten die Elitefrauen eine Minute hinter uns. Als uns Katrin Leumann überholte, konnte ich ihr Tempo nicht mithalten. Auch verlor ich den Kontakt zu Lise-Marie. Nach 12 km war das Rennen zu Ende. So kam ich once again als dritte ins Ziel. Während dem Rennen hatte ich etwas Mühe mit der Kälte, sonst liefs eigentlich gut.

Merci an Eric Brüngger für seine Hilfe in der Wechselzone

 

Int. Radquer Fehraltorf 14.10.07

Mein erstes Querrennen in dieser Saison startete in Fehraltorf. Nach einem genialen Start verklemmte es mir bereits beim ersten Wiesenaufstieg die Kette. Dies zwang mich vom Velo zu steigen und den Aufstieg zu rennen. Es gelang mir nicht die Kette zurück auf das Kettenblatt zu bringen und so fuhr ich mit knacksendem Geräusch in die Wechselzone. Nun kam die Aufholjagd. Ich hatte viel Zeit verloren und wollte alles geben um nach vorne zu kommen. Der Abstand zur Führenden Marina Giger wurde immer etwas kleiner. Nach einiger Zeit holte mich Lise Müller, die eine Minute hinter den Juniorinnen startete ein. Es war ein hartes Rennen. Ich konnte mich bis auf den Dritten Platz kämpfen. Den Zielsprint um den zweiten Platz verlor ich jedoch und blieb somit hinter der Siegerin Lise Müller und Marina Giger auf dem dritten Platz. Ich hake dieses Renne ab und schaue vorwärts auf das nächste Quer in Wädenswil.

Mein Bruder Pascal fühlte sich nicht top fit, startete jedoch trotzdem und gelang auf den 22. Rang. Bester U23 Fahrer war Dries Govaerts aus Belgien. Er fuhr auf den guten 14. Platz. Bei den Junioren gewann Mountainbike Weltmeister und Teamkollege Thomas Litscher.

Vielen Dank an Eric Brüngger und Stefan Trafalet, meine Helfer in der Wechselzone! Auch bedanke ich mich bei meinem Freund, der ganzen Family und Anderen fürs „fänen“!!!

 

MTB Weltmeisterschaft Fort William 05.09.07

In der Woche vom 3.9. - 9.9.07 fanden im Schottischen Fort William die Mountainbike Weltmeisterschaften statt. Dies war ein super Erlebnis! Schon eine Woche zuvor reiste ich mit meinen Eltern nach Fort William. Somit hatte ich die Chance, mich für meine erste Weltmeisterschaft optimal vorbereiten zu können. Ich hatte Glück: die Strecke sagte mir zu. Es begann mit einem lagen Aufstieg, dann in eine super schöne Abfahrt, zum Schluss in die Fläche und vor dem Ziel stieg es bis zum letzten Trail steil an. Der Aufwand früher anzureisen hatte sich gelohnt. Ich kannte die Strecke in- und auswendig. Somit konnte ich mich steigern und schneller, als man es von mir gewohnt ist, die Anfahrt hinunter fahren. Schließlich kam auch die Schweizer Delegation, von Koch bis zum Elitefahrer, im verregneten Schottland an. Den Auftakt machten Petra Henzi (Damen), Thomas Litscher (Junior), Nino Schurter (U23) und Florian Vogel (Elite) an der Team Relay. Vor den Polen und den Amerikanern eroberten sie sich die Goldmedallie.

Mittwoch, 5.9.07, das Rennen der Juniorinnen. Ja, ich war nervös, klar, aber auch motiviert! Der Starschuss erknallte um 10:30 Uhr. Aus der zweiten Reihe gelang mir ein guter Start. Schon während dem Aufstieg war ich an zweiter Stelle hinter der Deutschen Ines Toma. Doch auf dem Weg bis zum höchsten Punkt überholten uns noch 3 Fahrerinnen. In der Abfahrt war es mir unmöglich zu überholen. Gebremst von einigen Fahrerinnen verlor ich den Kontakt zur Spitze. Insgesamt waren drei Runden an 7 km zu fahren. Es Regnete, war jedoch nicht zu kalt. Ich fuhr also mein Rennen weiter und wurde von meiner Landskollegin Kathrin Stirnemann eingeholt. Zusammen erkämpften wir den Aufstieg. In der Abfahrt holten wir die Ungarin Barbara Benko, Vizeeuropameisterin 07, ein. Mit ihr zusammen fuhr ich die letzte Runde bis zur Abfahrt, wo ich Barbara genügend distanzieren konnte, um vor ihr ins Ziel zu kommen. Ausgekämpft und ganz schmutzig fuhr ich als Sechste über die Ziellinie. Es gewann Alla Boyko aus der Ukraine vor Jitkan Skarnitzlova, Tschechien und Julie Bresset, Frankreich. Kathrin Stirnemann wurde vierte.

Mit dem 6. Rang an meiner ersten Weltmeisterschaft bin ich zufrieden. Ich habe mir mehr erhofft, doch ich sehe es als geniales Erlebnis und Erfahrung. Ich werde versuchen an mir zu verbessern, was noch besser sein könnte. Da ich noch zum jüngeren Jahrgang gehörte, kann ich nächstes Jahr noch einmal bei den Juniorinnen starten, wo die Weltmeisterschaften in Italien sein werden. Ich habe also noch eine Chance und werde mein Bestes geben.

Ein riesiges Dankeschön an alle Betreuer!Herzliche Gratulation an alle Fahrer!